
In der Klauerstraße 7 in Frankfurt-Eschersheim ist ein wichtiger Meilenstein geschafft: Der Verein Heimat für Bedürftigenhilfe e. V., ein Verein im Konzernverbund der Inneren Mission Frankfurt, hat Richtfest für ein neues Wohnhaus gefeiert.
In dem Neubau entstehen zwölf Ein- und Zweizimmerwohnungen. Zunächst werden sie während der anstehenden Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten als Übergangswohnungen für die Bewohnerinnen und Bewohner des benachbarten Bestandsgebäudes genutzt. Dort ist unter anderem das Betreute Wohnen der Stiftung Waldmühle untergebracht, eine Einrichtung der Sucht- und Wohnungslosenhilfe. Nach Abschluss der Arbeiten stehen die neuen Wohnungen Mitarbeitenden der Inneren Mission Frankfurt zur Verfügung.
Damit verbindet das Projekt zwei Ziele: Es schafft dringend benötigten Wohnraum und stärkt zugleich die Innere Mission Frankfurt als Arbeitgeberin. Denn gerade in Frankfurt ist bezahlbarer Wohnraum knapp. Das neue Wohnangebot richtet sich unter anderem an Pflegekräfte, Erzieherinnen und Erzieher, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sowie Hauswirtschaftskräfte. „Mit dem Neubau schaffen wir ein Zuhause für die Menschen, die sich täglich für andere einsetzen“, sagt Holger Hothum, kaufmännischer Vorstand der Inneren Mission Frankfurt.
Gebaut wird in moderner Holzbauweise nach dem Effizienzhaus-40-Standard. Insgesamt investiert der Verein rund zehn Millionen Euro in Neubau und Sanierung. Wenn das Gesamtprojekt abgeschlossen ist, stehen in der Klauerstraße insgesamt 51 moderne Ein- und Zweizimmerwohnungen zur Verfügung.
Das Richtfest brachte viele der Menschen zusammen, die an dem Projekt beteiligt sind. Teilgenommen haben Mitglieder des Bauausschusses des Verwaltungsrats der Inneren Mission Frankfurt, Vertreter des Architekturbüros Wohnbau+ und der Baufirma Krieger + Schramm, Mitarbeitende der Inneren Mission Frankfurt und der Stiftung Waldmühle sowie Bewohnerinnen und Bewohner der Klauerstraße 7.
Nach einem Rundgang durch den Rohbau sprach Architekt Jürgen Hohendorf den traditionellen Richtspruch und schloss diesen mit dem symbolischen Zerschmettern des Schnapsglases ab.
Holger Hothum dankte allen Projektbeteiligten für ihr Engagement. Sein besonderer Dank galt dem Bauausschuss, den Architekten und Fachplanern, den beteiligten Handwerksunternehmen, den Mitarbeitenden des Gebäudemanagements sowie dem Catering-Team des Hufeland-Hauses für die Bewirtung.
Die ersten Bewohnerinnen und Bewohner sollen Anfang 2027 einziehen. Anschließend beginnt die Sanierung des Bestandsgebäudes. Das Richtfest steht damit für mehr als einen wichtigen Baufortschritt. Es steht für neuen Wohnraum, soziale Verantwortung und eine gute Perspektive für die Menschen, die sich täglich für andere engagieren.






























































