Mit der Rikscha zum Wochenmarkt

Bei bestem Wetter ging es für vier Bewohnerinnen des Elisabeth-Maas-Hauses mit der Rikscha zum Wochenmarkt auf dem Goetheplatz im Offenbacher Nordend. Dort erwarteten sie nicht nur Marktstände, sondern auch ein gemütlicher Platz zum Sitzen: Frau Zein-Schenk vom Stadtteilbüro Nordend hatte Tische und bequeme Stühle organisiert.

Die Aktion entstand im Rahmen des Projekts Heimspiel – Quartiersnahe Versorgung älterer Menschen, an dem die Stadt Offenbach und auch das Hufeland-Haus beteiligt sind. Bei einem Netzwerktreffen war gemeinsam mit Frau Zein-Schenk die Idee für den Ausflug entstanden.

Eigentlich wollten wir den Bewohnerinnen die Gelegenheit geben, auf dem Markt frisches Obst, Käse oder Brot einzukaufen. Am Ende waren es vor allem die gemeinsame Zeit und das gemütliche Zusammensitzen, die den Ausflug besonders machten.

Im nächsten Jahr ist eine Neuauflage im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche geplant. Auch weitere Begegnungen im Quartier stehen bereits fest, über die selbstverständlich berichtet wird.

Innere Mission Frankfurt setzt sich für ein gutes Pflegegesetz ein

Die Pflegeversicherung ist in einer finanziellen Schieflage. Die Bundesregierung reagiert darauf mit einem Gesetzentwurf, der Angehörige belasten würde und Pflegeangebote gefährdet.

Die Innere Mission Frankfurt wandte sich mit konstruktiven Vorschlägen an die Politik. Frau Deborah Düring, Bundestagsabgeordnete von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, antwortete uns. In einer Videokonferenz konnten Holger Rohrbach, Einrichtungsleiter von KONTAKT – Freie Alten- und Krankenpflege gGmbH und Holger Hothum, kaufmännischer Vorstand der Inneren Mission Frankfurt, ihre Kritik anbringen und alternative Lösungen aufzeigen.

Die Arbeit für ein besseres Gesetz ist nicht einfach, aber das Treffen mit Frau Düring war ein wichtiger Erfolg.

Zum Tag der wohnungslosen Menschen am 11. September

Wohnungslosigkeit darf kein Dauerzustand werden

Zum 31. Januar 2026 waren in Hessen 26.455 Menschen wegen Wohnungslosigkeit in Not- und Gemeinschaftsunterkünften untergebracht. Nicht eingerechnet sind Menschen, die auf der Straße leben oder vorübergehend bei Freunden und Verwandten unterkommen. Für viele ist die Notunterkunft längst nicht mehr eine kurzfristige Übergangslösung: Vor allem Kinder, Jugendliche und Frauen leben teilweise über Jahre in solchen Unterkünften.

Die Diakonie Hessen fordert in einer aktuellen Pressemitteilung deshalb ein entschlosseneres Vorgehen gegen Wohnungsnot. Entscheidend sind mehr bezahlbarer und sozialer Wohnraum, eine bessere Prävention von Wohnungsverlusten und Maßnahmen, die verhindern, dass die Mietkosten Menschen aus ihren Wohnungen verdrängen.

Denn Wohnungslosigkeit ist nicht einfach ein individuelles Schicksal. Sie entsteht auch als Folge struktureller Probleme. Und sie lässt sich verhindern und überwinden.

Die Innere Mission Frankfurt ist Mitglied der Diakonie Hessen und unterstützt diese Positionen. Sie engagiert sich mit ihren Angeboten der Sucht- und Wohnungslosenhilfe für Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Ein Beispiel ist das Howard-Philipps-Haus im Frankfurter Nordend. Dort finden wohnungslose und haftentlassene Männer ein Zuhause auf Zeit und Hilfe bei ganz konkreten Fragen – von der gesundheitlichen Versorgung und finanziellen Problemen bis hin zur Suche nach einer eigenen Wohnung. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Vergangenheit eines Menschen, sondern die Chance, das eigene Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen.

„Wohnungslosigkeit darf nicht zum Dauerzustand werden“, sagt Jolande Schemmerling, Leiterin des Howard-Philipps-Hauses. Dafür brauche es engagierte Sozialarbeit, genügend Wohnraum zu bezahlbaren Mieten und eine Gesellschaft, die jedem Menschen mit Würde, Respekt und Offenheit begegnet.

Denn ein Zuhause ist mehr als ein Dach über dem Kopf. Es ist die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben.

Frühzeitig vorsorgen – selbstbestimmt bleiben

Vorsorgevollmacht, gesetzliche Betreuung oder Patientenverfügung – was bedeuten diese Begriffe eigentlich? Und worauf sollte man achten, wenn man frühzeitig vorsorgen möchte?

Darüber informieren das Hufeland-Haus und der ambulante Pflegedienst KONTAKT bei einer gemeinsamen Veranstaltung im Rahmen der Aktionswochen Älterwerden 2026 des Sozialdezernates Frankfurt am Main.

📅 Mittwoch, 23. September 2026
🕔 17:00 bis 19:00 Uhr
📍 Cafeteria im Hufeland-Haus, Wilhelmshöher Straße 34, Frankfurt-Seckbach

Fachleute geben einen verständlichen Überblick über die rechtliche Vorsorge und zeigen, was dabei wichtig ist. Im Anschluss ist Zeit für Fragen und Gespräche.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Veranstaltung ist barrierefrei.

Unter dem Motto „Bist du sicher?“ finden im Rahmen der Aktionswochen Älterwerden 2026 vom 14. bis 27. September über 160 Veranstaltungen statt. Auf der Webseite des Sozialdezernates Frankfurt am Main finden Sie weitere Informationen und das Programmheft zum Download.

Diese Veranstaltung ist Teil des Projekts „Pflegeheim – Mitten im Leben“, gefördert aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege. Danke für die Unterstützung!

Sommerfest im Elisabeth-Maas-Haus

Bei fast perfektem Wetter hat das Elisabeth-Maas-Haus mit den Bewohnerinnen und Bewohnern im Garten den Sommer gefeiert. Ein kleiner Schauer zu Beginn konnte niemanden aus der Ruhe bringen.

Zum Mittagessen gab es Gegrilltes, danach Eis und nachmittags Kaffee und Kuchen. Das Fest wurde musikalisch begleitet von Herrn Schatton, der mit seinem Repertoire auch auf Wünsche der Bewohnerinnen und Bewohner einging. Wie schon im vergangenen Jahr war auch Herr Kugel (Fotobox-Frankfurt) mit seiner Fotobox wieder dabei. So entstanden viele lustige Fotos mit Familie und Mitbewohner*innen. Sie konnten direkt ausgedruckt und als Erinnerung an den schönen Tag mitgenommen werden.

Kritik am geplanten PNOG findet Gehör

Abgeordnete aus der Region reagieren auf Schreiben zur Pflegereform

Anfang August hat sich der Vorstand der Inneren Mission Frankfurt mit einem Schreiben an die Landtags- und Bundestagsabgeordneten aus der Region gewandt und auf mögliche Auswirkungen des geplanten Pflegeneuordnungsgesetzes (PNOG) auf Pflegebedürftige, Angehörige und die Einrichtungen vor Ort hingewiesen.

Darin machte der Vorstand deutlich: Eine Reform der Pflegeversicherung ist notwendig. Sie darf aber nicht dazu führen, dass Verantwortung und finanzielle Belastungen stärker auf Pflegebedürftige, ihre Familien oder die Einrichtungen und Beschäftigten verlagert werden. Entscheidend sind aus Sicht der Inneren Mission Frankfurt eine fachlich verlässliche Pflege, die Unterstützung pflegender Angehöriger sowie der Erhalt ambulanter und teilstationärer Angebote vor Ort.

Auf das Schreiben sind inzwischen mehrere Rückmeldungen eingegangen. Neben Gesprächsanfragen aus den Reihen von Bündnis 90/Die Grünen erreichten die Innere Mission Frankfurt Antworten des Frankfurter Bundestagsabgeordneten Armand Zorn (SPD), des hessischen Landtagsabgeordneten Yanki Pürsün (FDP) und des Bundestagsabgeordneten Tarek Al-Wazir (Bündnis 90/Die Grünen).

Armand Zorn greift zentrale Anliegen des Schreibens auf und betont unter anderem, dass bei der geplanten Pflegebegleitung pflegefachliche Kompetenz erhalten bleiben muss. Auch in Bezug auf die geplanten Veränderungen bei der Pflegebegutachtung weist er darauf hin, dass notwendige Unterstützung für Betroffene und Angehörige nicht zu spät einsetzen darf.

Mit Blick auf pflegende An- und Zugehörige hebt Armand Zorn zudem die Bedeutung von Tagespflege, Kurzzeitpflege, professioneller ambulanter Unterstützung und niedrigschwelligen Entlastungsangeboten hervor. Eine Neuordnung von Budgets dürfe nicht allein danach beurteilt werden, ob sie einfacher oder kostengünstiger erscheine. Entscheidend sei, ob die Leistungen für die Betroffenen tatsächlich erreichbar und sinnvoll nutzbar bleiben. Auch die Hinweise des Vorstands zum geplanten Sozialraumbudget und zu möglichen Auswirkungen auf die Tagespflege sieht er unter diesem Gesichtspunkt als relevant an. Dabei teilt er den Grundgedanken des Vorstands, dass ehrenamtliche und nachbarschaftliche Unterstützung professionelle Pflege ergänzen, aber nicht ersetzen kann. Bei komplexeren Pflege- und Unterstützungsbedarfen brauche es verlässliche professionelle Strukturen, fachliche Verantwortung und Kontinuität.

Die Finanzierung guter Arbeitsbedingungen war ebenfalls Gegenstand des Schreibens, denn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Einrichtungen sind eine wesentliche Voraussetzung für eine verlässliche Versorgung und gute Pflege. Armand Zorn geht in seiner Antwort auf diesen Zusammenhang ein und betont, dass gute Bezahlung in der Pflege gesichert und Einrichtungen wirtschaftlich in der Lage bleiben müssen, qualifiziertes Personal zu gewinnen und zu halten.

Armand Zorn bezeichnet das Schreiben als wichtigen Hinweis darauf, wo eine notwendige Reform in der konkreten Ausgestaltung unbeabsichtigte Folgen haben könnte. Er kündigt an, die Argumente des Vorstands in die weiteren Gespräche über die Ausgestaltung der Pflegereform einzubeziehen.

Auch Yanki Pürsün, Mitglied des Hessischen Landtags und stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP, greift zentrale Punkte des Schreibens auf. Er betont, dass eine Reform die Pflegeversicherung finanziell stabilisieren müsse, ohne funktionierende Versorgungsstrukturen zu schwächen oder Verantwortung lediglich auf Angehörige und Ehrenamt zu verlagern. Pflegefachlichkeit müsse dort zum Einsatz kommen, wo sie gebraucht werde. Insbesondere bei Beratung und Begleitung pflegebedürftiger Menschen und ihrer Angehörigen müsse die praktische Erfahrung ambulanter Pflegedienste angemessen berücksichtigt werden.

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Pflegeeinrichtungen spricht Yanki Pürsün ebenfalls an. Gute Arbeitsbedingungen und eine angemessene Bezahlung seien angesichts des Fachkräftemangels unverzichtbar. Zugleich müsse verhindert werden, dass gesetzliche Anforderungen an Vergütung und Leistungserbringung zu strukturellen Finanzierungslücken bei den Einrichtungen führten. Bürokratieabbau und mehr Spielraum für die Einrichtungen seien notwendig, damit personelle und finanzielle Ressourcen tatsächlich für die Versorgung eingesetzt werden könnten.

Mit Blick auf Sozialraumbudgets, Tagespflege und weitere Unterstützungsangebote betont Yanki Pürsün, dass ehrenamtliches Engagement und Nachbarschaftshilfe professionelle Angebote ergänzen, aber nicht ersetzen können. Pflegebedürftige und ihre Angehörigen bräuchten Wahlmöglichkeiten, flexible Unterstützung und einen möglichst frühzeitigen Zugang zu Hilfen. Änderungen bei Begutachtung und Leistungszugang dürften nicht dazu führen, dass notwendige Unterstützung erst dann greife, wenn sich eine Pflegesituation bereits zugespitzt habe. Die aus der Praxis geschilderten Sorgen bezeichnet er als nachvollziehbar und will diese nach eigener Aussage auch in die Diskussion innerhalb seiner Partei und gegenüber den Ansprechpartnern auf Bundesebene einbringen.

Tarek Al-Wazir, Mitglied des Deutschen Bundestages, verweist in seiner Antwort auf die Bedeutung der praktischen Perspektive. Aus Sicht der Grünen Bundestagsfraktion enthält der aktuelle Gesetzentwurf zwar einzelne Ansätze, die sie unterstützt, etwa eine stärkere Ausrichtung auf Prävention und Rehabilitation sowie Verbesserungen bei der Unterstützung in pflegerischen Akut- und Notsituationen. Zugleich sieht die Fraktion erhebliche Probleme insbesondere bei den Maßnahmen zur finanziellen Stabilisierung der Pflegeversicherung.

Kritisch bewertet Tarek Al-Wazir mögliche Leistungskürzungen und zusätzliche Belastungen für Pflegebedürftige, pflegende Angehörige und Beitragszahlende. Statt strukturelle Fragen der Finanzierung zu lösen, dürften finanzielle Lasten nicht zunehmend auf Pflegebedürftige und ihre Familien verlagert werden. Die Grünen kündigen an, den Gesetzentwurf im parlamentarischen Verfahren kritisch zu begleiten und sich für Änderungen einzusetzen.

Ein weiterer Schwerpunkt seiner Antwort ist die geplante befristete Aussetzung der Tariftreueregelungen. Diese lehnt die Grünen-Bundestagsfraktion ab. Gute Arbeitsbedingungen und eine angemessene Bezahlung seien gerade angesichts des Fachkräftemangels eine wichtige Voraussetzung für gute Pflege. Eine finanzielle Stabilisierung der Pflegeversicherung dürfe deshalb nicht einseitig zulasten der Beschäftigten erfolgen.

Auch Fragen der Finanzierung und des Elternunterhalts spricht Tarek Al-Wazir an. Die Grünen sehen insbesondere die Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze sowie den geplanten Zuschlag bei der beitragsfreien Mitversicherung von Ehe- und Lebenspartnerinnen und -partnern kritisch. Zugleich wenden sie sich gegen eine Aufweichung der 100.000-Euro-Grenze beim Elternunterhalt. Die Belastungen der Pflegefinanzierung dürften aus ihrer Sicht nicht auf Familien und die nächste Generation verlagert werden. Stattdessen fordert die Fraktion eine strukturelle Reform mit einer breiteren Finanzierungsbasis, unter anderem durch die Übernahme versicherungsfremder Leistungen durch den Bund und einen gerechteren Ausgleich zwischen sozialer und privater Pflegeversicherung.

Wir verstehen die Antworten als Ermutigung, den begonnenen Dialog fortzusetzen. Denn die Auswirkungen gesetzlicher Regelungen zeigen sich nicht abstrakt im Gesetzestext, sondern ganz konkret im Alltag von Pflegebedürftigen, Angehörigen und Mitarbeitenden in unseren Einrichtungen.

Die unterschiedlichen Rückmeldungen zeigen zugleich, dass zentrale Fragen aus Sicht der Praxis parteiübergreifend aufgegriffen werden: die Sicherung fachlicher Qualität, die Bedeutung professioneller Pflege, die Unterstützung pflegender Angehöriger, verlässliche Rahmenbedingungen für Einrichtungen und Beschäftigte sowie die Frage, wie die Pflegeversicherung langfristig finanziell tragfähig gestaltet werden kann.

Die Innere Mission Frankfurt dankt den Abgeordneten für ihre Rückmeldungen und die Bereitschaft zum weiteren Austausch. Gerade die praxisnahe Perspektive kann dazu beitragen, dass die notwendige Weiterentwicklung der Pflege dort ankommt, wo sie wirken soll: bei den Menschen, die Pflege und Unterstützung brauchen, bei ihren Angehörigen und bei denjenigen, die täglich für eine verlässliche Versorgung sorgen.

Rote Karte für das PNOG

Pflege braucht Reformen – aber keine Kürzungen auf Kosten von Pflegebedürftigen, Angehörigen und Beschäftigten.

Die Diakonie und ihre Bündnispartner setzen derzeit ein gemeinsames Zeichen gegen den Entwurf der Bundesregierung für das Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG). Vom 24. August bis zum 4. September beteiligen sich zahlreiche Organisationen mit Beiträgen in den sozialen Medien an der bundesweiten Mitmachaktion. Auch die Innere Mission Frankfurt unterstützt die Aktion mit eigenen Social-Media-Postings.

Der Gesetzentwurf soll die Pflegeversicherung finanziell stabilisieren und Leistungen neu ordnen. Aus Sicht des Aktionsbündnisses droht er jedoch, Unterstützung zu kürzen, zu verzögern und schwerer zugänglich zu machen. Wir meinen: Die finanziellen Herausforderungen der Pflegeversicherung dürfen nicht auf diejenigen abgewälzt werden, die schon heute besonders belastet sind.

Noch ist das Gesetz nicht beschlossen. Deshalb will das Bündnis jetzt öffentlich deutlich machen: Pflege braucht eine nachhaltige Reform, die gute Arbeit finanziert, Angehörige entlastet, die Versorgung vor Ort sichert und pflegebedürftige Menschen nicht mit weiteren Kürzungen alleinlässt.

Welche konkreten Auswirkungen der Gesetzentwurf haben könnte und warum die beteiligten Verbände und Organisationen ihn ablehnen, erläutert die Pressemitteilung der Diakonie Hessen ausführlich.

Wenn Sie die Forderungen unterstützen möchten, können Sie noch bis zum 16. September 2026 die Online-Petition der Diakonie Bayern unterzeichnen.

Am 26. September wird der Protest zudem auf die Straße getragen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und weitere Aktionspartner rufen bundesweit zu Kundgebungen gegen Sozialabbau auf. In Frankfurt beginnt die Demonstration um 11 Uhr am Willy-Brandt-Platz.

Arbeitsschutz bei KONTAKT gut bewertet

In Deutschland ist der Arbeitsschutz geregelt, seine Einhaltung wird von den Berufsgenossenschaften kontrolliert. Bei unserem ambulanten Pflegedienst KONTAKT – Freie Alten- und Krankenpflege gGmbH fand eine Überprüfung statt, und die Prüfer waren sehr zufrieden. Es wurden die verschiedensten Bereiche abgeklopft, von rückengerechtem Arbeiten bis zur Unfallvermeidung beim Fahrradfahren, von der Hygiene bis zu psychischen Belastungen.

Die Prüfer bestätigten, dass sich KONTAKT intensiv um das Thema Arbeitsschutz kümmert und gaben noch wichtige Tipps. Die werden nun umgesetzt – für hoffentlich weiterhin unfallfreie Arbeitstage.

Pilgertour 11. September: Auf dem Hildegardweg durch die Weinberge

„Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben.“

Zwischen Weinbergen, weitem Rheintalblick und klösterlicher Atmosphäre führt uns unser Weg von Rüdesheim hinauf zur beeindruckenden Abtei St. Hildegard. Im Zick-Zack folgen wir den mächtigen Türmen, lassen uns von der besonderen Atmosphäre einfangen und erfahren Spannendes über das Leben und Arbeiten in der Abtei.

Natürlich darf auch eine gemütliche Einkehr im Klostercafé nicht fehlen. Anschließend geht es mit weitem Blick über das Tal zurück ins quirlige Rüdesheim mit seiner typischen Rheingauer Gemütlichkeit und der beliebten Drosselgasse.

Ein Pilgerweg, der Bewegung, Natur, Kultur und spirituelle Impulse miteinander verbindet.

📅 Freitag, 11. September 2026
🕦 Start: 11:30 Uhr
📍 Treffpunkt: Bahnhof Rüdesheim
🥾 Dauer: ca. 5 Stunden
📏 Strecke: ca. 8 km, mit Steigungen
👥 Max. 20 Plätze
🎒 Leitung: Pilgerbegleiterin Luzia Glas
🚆 Anreise: Ab Frankfurt (Main) Hbf mit dem ÖPNV möglich.

Wer Lust auf Weinberge, Weitblicke, Klosterkultur und eine besondere Auszeit vom Alltag hat, ist herzlich willkommen!
Es sind noch Plätze frei – jetzt anmelden unter pilgern@innere-mission-ffm.de.

© Hans-Georg Vorndran / fundus-medien.de

Griechischer Abend im Haus am Urselbach

Normalerweise braucht es ein paar Flugstunden bis Griechenland. Im Haus am Urselbach genügte am 18. August eine Fahrt mit dem Aufzug ins blau-weiß dekorierte Erdgeschoss, um ein wenig in Urlaubsstimmung zu kommen.

Gyros vom Grill, Zaziki, knusprige Pommes und ein griechischer Salat sorgten für zufriedene Gesichter, landestypische Klänge und ein musikalisches Rahmenprogramm, nebst Quiz rund um Griechenland, rundeten den schönen Abend ab.

Die Seckbacher Chöre im Hufeland-Haus

Was für ein schöner Nachmittag! Wir durften die Seckbacher Chöre im Hufeland-Haus begrüßen – und trotz sommerlicher Höchsttemperaturen war die Cafeteria bis auf den letzten Platz gefüllt.

Die ChoriFeen unter der Leitung von Anne Dragic und die Starken Töne unter der Leitung von Timm Schuhmacher nahmen uns mit auf eine musikalische Reise durch verschiedene Jahrzehnte und Stilrichtungen, von bekannten Klassikern bis zu modernen Popsongs. Gesungen wurde auf Deutsch, Englisch und Italienisch, begleitet am Klavier.

Die Freude beim Publikum war deutlich zu spüren: Es wurde aufmerksam gelauscht, mitgewippt und bei so mancher bekannten Melodie sogar kräftig mitgesungen.

Ein herzliches Dankeschön an alle Sängerinnen und Sänger sowie an die Chorleitungen für diesen beschwingten, sommerlichen Nachmittag und die wunderbare Begegnung!

Diese Veranstaltung fand im Rahmen des Projekts „Pflegeheim – Mitten im Leben“ statt, gefördert aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege. Wir bedanken uns für die Unterstützung!

Rikscha-Schulung im Elisabeth-Maas-Haus

Wie gelingt der sichere Transfer vom Rollstuhl in die Rikscha und wieder zurück? Genau darum ging es bei einer Schulung für die ehrenamtlichen Rikscha-Fahrerinnen und -Fahrer des Freiwilligenzentrums Offenbach im Elisabeth-Maas-Haus.

Mit viel Fachwissen und praktischen Tipps unterstützte uns Frau Wolf vom BiZeP, Aktivitas-Trainerin. Nach einer theoretischen Einführung und ersten Trockenübungen im Saal ging es direkt an die Rikscha: Transfer üben und gemeinsam Lösungen für die kleinen und großen Tücken finden.

Das Fazit? Begeisterte Teilnehmende und eine rundum erfolgreiche Schulung!

Vielen Dank an alle Beteiligten für das Engagement und ein besonderes Danke an Herrn Dieter vom Freiwilligenzentrum Offenbach für die tolle Idee!

Spuren im Sand

Spuren im Sand war das Thema eines Gottesdienstes im Nellinistift mit echter kleiner Strandlandschaft im Karton, geleitet von Prädikant Werner Gutmann. Gerne hätten wir den Gottesdienst im Garten gefeiert, aber das ließ die Sommerhitze nicht zu. Trotzdem kam so manche schöne Urlaubserinnerung wieder ins Gedächtnis.

Gott stellt unsere Füße auf weiten Raum, ob im Garten oder im Haus. Auch das im Gottesdienst vorgetragene Gedicht „Spuren im Sand“ zeigte uns auf eindrückliche Weise, dass wir getragen sind.

Schöne Sommerlieder, begleitet von Flöte, Ukulele und Cajon, machten das Urlaubsgefühl komplett. Nach dem Gottesdienst gab es zur Erfrischung einen alkoholfreien Cocktail in sommerlichen Farben – und zufriedene Gesichter sowie viel Lob für diesen Gottesdienst.

Abschied von Pradyut Bahla

Am Mittwoch, den 12. August 2026 hieß es Abschied nehmen: Pradyut Bahla feierte nach über vier Jahren als katholischer Seelsorger seinen letzten Gottesdienst mit uns im Hufeland-Haus. Sein Weg führt ihn nun im Auftrag seines Bistums nach Bremen. Sein Weggang ist ein starker Verlust für unser Haus, zumal die katholischen Gottesdienste ab Oktober nur noch einmal monatlich (dienstags) stattfinden.

Durch seine herzliche Art hinterlässt er viele positive Erinnerungen bei unseren Bewohner*innen und Kolleg*innen. Nicht zuletzt die vertrauensvolle Zusammenarbeit im Sinne der Ökumene prägte unser Miteinander.

Wir sagen herzlich „Danke“ für den Einsatz, das offene Ohr und die vielen schönen Begegnungen und Gottesdienste. Für den Neuanfang wünschen wir ihm alles Gute, viel Freude und Gottes Segen.

Neue Räume für die Therapiepraxis im Hufeland-Haus

Die Therapiepraxis des Hufeland-Hauses hat ein neues Zuhause: Seit Kurzem sind Physiotherapie und Ergotherapie im 4. Obergeschoss von Gebäude A zu finden. Auch die Gartentherapie wird dort künftig ihren Platz haben.

Zur Einweihung kamen Mitarbeitende und Gäste zusammen, um die neuen Räume zu bestaunen und gemeinsam darauf anzustoßen. Nachdem Markus Förner, Geschäftsführer und Einrichtungsleiter des Hufeland-Hauses, alle begrüßt hatte, schnitt er gemeinsam mit Simone Jünemann, der stellvertretenden Leiterin der Therapiepraxis, das Band durch.

Die neuen Räume sind hell und freundlich. Durch die vielen großen Fenster fällt Tageslicht herein und man hat einen schönen Blick nach draußen. Die Räume der Therapiepraxis erstrecken sich an einem langen Flur; an beiden Enden gibt es einen Aufzug.

Therapie hat im Hufeland-Haus eine lange Geschichte. Bereits 1972 ging die erste Therapie in Betrieb. In seiner Begrüßung betonte Markus Förner, wie wichtig es ist, Menschen nach einer Erkrankung dabei zu unterstützen, wieder auf die Beine zu kommen und möglichst selbstständig zu werden.

Mit dem Umzug ist nun auch die Gartentherapie dabei. Sie bekommt einen eigenen Raum und kann zusätzlich die Terrassen und Balkone des 4. Stocks zum Begrünen nutzen.

Ein besonderer Dank bei der Einweihung galt den Mitarbeitenden der Therapiepraxis. Sie haben den Umzug zu großen Teilen selbst organisiert und dabei kräftig mit angepackt.

Zum Einzug bekam Simone Jünemann stellvertretend für das gesamte Therapie-Team Brot und Salz und einen Präsentkorb. Damit sind die neuen Räume offiziell eröffnet – der Therapiealltag kann beginnen.