Von links: Holger Rohrbach, Ute Krostitz, Holger Hothum, Petra Enseroth, Anna-Lena Bendel, Clarissa Graz, Andrea Behrens, Markus Förner und Slavica Kobas
Winterliche Tage im verschneiten Spessart boten den perfekten Rahmen für unsere Klausurtagung mit Vorstand und den Leitungen aus Altenhilfe und Pflege.
Kollegiale Beratung, strategische Weiterentwicklung, moderne Pflegestandards und neue Wege in der Mitarbeitergewinnung und Führungskräfteentwicklung standen im Fokus der zweitägigen Klausur. Der offene Austausch von Best-Practice-Beispielen hat einmal mehr gezeigt, wie viel Innovationskraft in unseren Einrichtungen steckt.
Gleichzeitig haben wir bewusst Raum für Begegnung geschaffen – bei gutem Essen und herzlicher Atmosphäre. So wurde nicht nur geplant, sondern auch Gemeinschaft gestärkt und die einrichtungsübergreifende Vernetzung vorangebracht. Mit klaren Entscheidungen und viel Rückenwind starten wir durch im neuen Jahr.
Im Rahmen des Projekts „Pflegeheim – Mitten im Leben“ laden die Seckbacher Bücherpatinnen am Samstag, 28. Februar um 16 Uhr herzlich in die Cafeteria des Hufeland-Haus ein.
Zu Gast ist der Seckbacher Autor Jochen J. Fretz. Seit über 25 Jahren lebt er in Seckbach, ist Sozialpädagoge, Musiker, dreifacher Vater und kreativer Geschichtenerzähler. Er liest aus seinem Roman „Der philosophierende Hund“, in dem ein Seckbacher Paar mit seinem sprechenden Hund witzige Begegnungen im Huthpark erlebt.
Die Pausen zwischen den Textpassagen gestaltet Jochen J. Fretz musikalisch.
Ein Nachmittag zum Zuhören, Schmunzeln und Begegnen. Wir freuen uns auf Sie! Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
Das Projekt „Pflegeheim – Mitten im Leben“ wird gefördert aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege. Mehr zum Projekt finden Sie auf der Presseseite der Inneren Mission Frankfurt.
Von links: Holger Hothum, Clarissa Graz, Gülsüm Alabay, Dogan Dag, Stephan Schröter und Nelli Hakobyan
Vom 10. bis 12. Februar durften wir Frau Alabay und Herrn Dag aus Ankara in unserer Geschäftsstelle begrüßen. Frau Alabay ist Dozentin für Pflegeberufe und vermittelt seit einigen Jahren engagierte Pflegekräfte und Auszubildende nach Deutschland.
Besonders schön: Zwei der von ihr vermittelten Auszubildenden haben ihre Ausbildung zur Altenpflegehelferin in den Pflegeeinrichtungen Schloss Meerholz erfolgreich abgeschlossen und sind jetzt fest bei uns im Team! Ein Pflegeassistent aus der Türkei hat dank der Unterstützung unserer Kolleg*innen vom Projekt „Migration und Ausbildung“ die Berufsanerkennung in Hessen erhalten und wartet nun auf sein Arbeitsvisum. Wir freuen uns riesig über diesen Schritt!
Die Tage waren gefüllt mit Kennenlernen, Besuchen in unseren Einrichtungen, einer Führung durch die Altstadt und einem gemeinsamen Abendessen. Zum Abschluss haben wir eine neue Vermittlungsvereinbarung abgestimmt – und schon war der herzliche Besuch vorbei.
Wir freuen uns auf viele weitere gemeinsame Projekte und sagen Danke für den tollen Austausch!
Gülsüm Alabay (Mitte) mit Melike Geyikoglu und Selda Isik im Schloss MeerholzVon links: Nelli Hakobyan, Melike Geyikoglu, Gülsüm Alabay, Selda Isik und Dogan DagGemütlicher Ausklang in der Frankfurter Altstadt
Auch in diesem Jahr wurde im Hufeland-Haus wieder kräftig gelacht, gesungen und geschunkelt – dank der Seckbacher Meckerer, die hier seit über 50 Jahren ihre Sitzung abhalten.
Besondere Höhepunkte waren die Auftritte des Frankfurter Prinzenpaars Ihre Lieblichkeit Prinzessin Sandra II. und Seine Tollität Prinz Yannick I. und des Kinderprinzenpaars Ihre Kinderlieblichkeit Lisa I. und Seine Kindertollität Moritz I.. Sie begeisterten das Publikum mit herzlichen Reden und viel Charme.
Ein weiterer schöner Moment: die Ehrung einiger unserer Bewohner*innen als Dankeschön für ihre langjährige und regelmäßige Teilnahme an der Sitzung.
Dazu gab es wieder tolle Tanzauftritte der Garden und Funkenmariechen.
Ein riesiges Dankeschön an die Seckbacher Meckerer für Euer Engagement! Ihr macht die Frankfurter Fastnacht nicht nur für uns zu etwas ganz Besonderem!
Von links: Clarissa Graz, Isabell Marchevka, Dominique Fiala, Holger Hothum, Jessica Altenhofen, Claudia Brähler und Marjut Jaakkola
Einmal im Jahr nehmen sich die Leitungskräfte und der Vorstand Zeit für einen gemeinsamen Klausurtag. In diesem Jahr fand er am 9. Februar statt. Im Mittelpunkt stehen der kollegiale Austausch, gegenseitige Beratung, strategische Fragen und konzeptionelle Überlegungen rund um die Weiterentwicklung der drei Einrichtungen Kita Hufeland-Haus, Kinderhaus und Schülertreff am Maintower. Diese Zusammenzeit wird geschätzt, denn gemeinsam lassen sich die Herausforderungen in der Kinder- und Jugendarbeit besser meistern. Weitere Infos zu unserer KiJu gibt es auch hier.
Ende der 1980er Jahre wurden in den Therapieeinrichtungen der Inneren Mission Frankfurt zunehmend an HIV erkrankte Menschen behandelt. Das AIDS-Virus galt damals als kaum beherrschbar, die Krankheit schritt schnell voran. An ein selbstständiges Leben oder die Rückkehr in den Beruf war oft nicht zu denken.
Damals beschritt die Innere Mission Frankfurt neue, mutige Wege: In Frankfurt-Höchst entstand 1988 eine der ersten Wohn- und Lebensgemeinschaften für HIV-positive Menschen überhaupt. Das Haus wurde der Inneren Mission Frankfurt für diese Arbeit von der Stadt Frankfurt vermacht. Die Bewohnerinnen und Bewohner lebten hier in einem geschützten Rahmen, wurden gepflegt und erfuhren Gemeinschaft und Würde. Für viele von ihnen war dieses Haus bis zuletzt ein Zuhause.
Nun wurde das Gebäude umfassend und behutsam saniert und modernisiert. Bei der Renovierung war es uns besonders wichtig, den Charakter des alten Hauses zu bewahren. Die historische Holzverkleidung im Innenraum sowie die Sandsteinelemente der Fassade blieben erhalten, während Dach, Elektrik und Heizungsleitungen vollständig erneuert wurden. Dazu kamen neue Fußböden, sanierte Bäder und ein Glasfaseranschluss.
Ein Haus mit bewegender Geschichte und einer Zukunft, in der weiterhin viel Gutes geschehen wird.
Wir danken dem Drogenreferat der Stadt Frankfurt für die Unterstützung!
Unser ambulanter Pflegedienst KONTAKT versorgt Menschen, die auf Hilfe nicht verzichten können. Ein Besuch darf nicht einfach ausfallen. Wichtige Medikamente müssen gegeben werden oder jemand benötigt Unterstützung beim Essen und Trinken.
Die Wintermonate sind immer eine Herausforderung, denn die meisten unserer Mitarbeiter*innen sind mit dem Fahrrad oder E-Bike unterwegs. In den letzten Tagen hieß es laufen und Bus fahren. Die gewohnten Besuchszeiten konnten nicht immer eingehalten werden, aber alle Klient*innen wurden und werden gut versorgt.
Im vergangenen Jahr feierte die Innere Mission Frankfurt ihr 175-jähriges Bestehen. Nun erinnern wir dankbar an Gustav Schlosser, der den Evangelischen Verein für Innere Mission in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nachhaltig geprägt hat.
Geboren am 31. Januar 1826 in Hungen, wandte sich Gustav Schlosser nach seinem Theologiestudium bewusst dem bibeltreuen Luthertum und der christlichen Diakonie zu. 1873 übernahm er in Frankfurt die geistliche Leitung des Vereins für Innere Mission. Sein Wirken galt benachteiligten Menschen: Jungarbeitern, Dienstbotinnen, Prostituierten und Wohnungslosen. Er regte zahlreiche Neugründungen evangelisch-christlicher Hilfsdienste an und setzte sich dafür ein, Menschen wieder Perspektive und Würde zu geben. Bekannt wurde er außerdem als Herausgeber und Autor zahlreicher Streitschriften, Vorträge und Reden zu kirchen- und sozialpolitischen Fragen.
Bis zu seinem Tod am Neujahrstag 1890 in Frankfurt war er für den Evangelischen Verein für Innere Mission tätig. Sein Nachlass befindet sich im Hessischen Staatsarchiv in Darmstadt.
Auch in diesem Jahr führen uns spannende, abwechslungsreiche Pilgertouren durch das Rhein-Main-Gebiet bis nach Hamburg, Heimatstadt unseres Gründers Johann Hinrich Wichern.
Darunter sind beliebte Klassiker wie der Rundgang durch das Bahnhofsviertel, die Schiffstour auf dem Main und der Hildegardweg, aber auch neue Angebote wie der Besuch des Bibelhaus-Erlebnismuseums, Pilgern auf dem Salzweg oder eine Tour am Haus Burgwald mit anschließendem Apfelbaum-Pflanzen.
Die Pilgertouren sind traditionell kostenfrei; nur für die Pilgerreise „Auf Wicherns Spuren“ nach Hamburg werden Beiträge erhoben. Die Hamburg-Reise sowie die Schiffstour sind außerdem Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen der Inneren Mission Frankfurt vorbehalten.
2021 fand unser so genannter „kleiner Weihnachtsmarkt“ zum ersten Mal statt. Damals konnte man wegen Corona keine Weihnachtsmärkte besuchen, und so hat das Team vom Haus am Urselbach kurzerhand Weihnachtsmarktstimmung für die Bewohner*innen gezaubert – mit Kerzenlicht und jeder Menge Lichterketten, weihnachtlicher Musik und natürlich Kartoffelpuffern, Waffeln, Bratwürstchen und Glühwein/ alkoholfreiem Punsch.
Seitdem findet der Weihnachtsmarkt jedes Jahr immer am Mittwoch vor Heiligabend statt. Seit 2022 spielen auch die Schüler der Trompetenklasse der Oberurseler Musikschule bei uns, damals noch im Innenhof. Seitdem erfreuen sie uns jedes Jahr mit einer Auswahl der schönsten Weihnachtslieder.
In diesem Jahr trat zum ersten Mal auch das Kleine Ensemble auf, ein Damen-Quintett unter der musikalischen Leitung von Frau Stock-Erichson, die ebenfalls an der Musikschule Oberursel unterrichtet. Sie sangen mit Klavierbegleitung und a capella, teilweise auch gemeinsam mit allen Besucher*innen des Weihnachtsmarktes bekannte und weniger bekannte, aber nicht weniger schöne Weihnachtslieder. Das war sehr stimmungsvoll. Bei den winterlichen Temperaturen konnten sich unsere Gäste anschließend bei Glühwein oder alkoholfreiem Punsch im Haus wieder aufwärmen.
Bei unserem ambulanten Pflegedienst KONTAKT vergeht kein Jahr ohne eine Weihnachtsfeier für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 2025 haben wir uns im „Gambrinus am Eck“ auf der Bergerstraße in Bornheim getroffen. Dort hatte KONTAKT alle vier Kegelbahnen angemietet. Bei böhmischen Spezialitäten gab es viel Bewegung und Spaß.
Am 12. Dezember verwandelte sich die Cafeteria des Hufeland-Hauses in eine bunte Zirkusmanege: Der Circus Happy, organisiert von der Kita Hufeland-Haus, begeisterte Kinder und Eltern mit einem fröhlichen und abwechslungsreichen Programm. Besonders schön war, dass Alt und Jung gemeinsam dabei waren – neben den Kita-Kindern und ihren Familien nahmen auch Bewohnerinnen und Bewohner des Hufeland-Hauses teil.
Bei leckerem Popcorn und süßer Zuckerwatte staunten alle über talentierte Artisten, schwungvolle Jonglage, mitreißenden Live-Gesang und lustige Clownerie. Große Bewunderung ernteten die Stuhl-Kinn-Balance sowie die farbenfrohen Hula-Hoop-Darbietungen. Es war ein rundum gelungener Nachmittag voller Lachen, Staunen und gemeinsamer Freude.
Die letzte Pilgertour in diesem Jahr war ein voller Erfolg! Eine bereichernde Mischung aus Mitarbeitenden und Freund*innen der Inneren Mission Frankfurt, begeisterte Teilnehmer*innen, intensive Gespräche in, an und auf der Alten Nikolaikirche – mitten auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt. Und natürlich durfte ein Heißgetränk nach Führung und Turmbesteigung nicht fehlen.
Ein Thema der Pilgertour war der Heilige Nikolaus, Namensgeber der Kirche und erstaunlich nah an unserer heutigen Arbeit, denn er ist unter anderem Schutzpatron von Menschen in Not, Kranken und Prostituierten.
Krönender Abschluss: der Aufstieg aufs Dach der Alten Nikolaikirche mit einem traumhaften Blick über den Frankfurter Weihnachtsmarkt. 🎄
Wir bedanken uns bei Pfarrer Dr. Jeffrey Myers für die Planung, Durchführung und Begleitung! 💜
Der Frankfurter Weihnachtsmarkt von obenAuf der Alten NikolaikirchePilgerbegleiter Pfarrer Dr. J. MyersDer Frankfurter Weihnachtsmarkt von oben
Wir sind begeistert von unserem neuen Imagefilm, den der Filmwerker Dr. Helge Weichmann anlässlich unseres 175. Jubiläums so großartig umgesetzt hat. Mit Wärme, Respekt und feinem Gespür hat er gemeinsam mit den Mitarbeitenden der Einrichtungen unsere Bewohner*innen und Klient*innen begleitet. Besonders berührt – und im positiven Sinne verblüfft – hat uns das offene Teilen persönlicher Geschichten, das professionelle Mitwirken vor der Kamera und die große Bereitschaft, Teil dieses Films zu sein.
Dafür sagen wir von Herzen Danke an alle, die diesen Imagefilm mit Leben gefüllt haben. Ein Film, der zeigt, was uns seit 175 Jahren ausmacht: Nächstenliebe, Engagement und Menschlichkeit.
Nach vier erfolgreichen Jahren endet das von der Diakonie Hessen geförderte Kooperationsprojekt „Migration als Baustein zur Fachkraftsicherung“. Gemeinsam mit sieben diakonischen Partnern haben wir seit 2022 internationale Pflegekräfte, Auszubildende und Freiwillige gewonnen und erfolgreich in unseren Einrichtungen begleitet.
Bei der Abschlussveranstaltung am 3. Dezember kamen die Projektbeteiligten noch einmal zusammen. In ihrer herzlichen Begrüßungsrede stellten die Projektleiter Nelli Hakobyan und Stephan Schröter die anwesenden Teilnehmenden vor und berichteten von den ganz persönlichen Wegen, die sie nach Frankfurt geführt haben. Dabei wurde deutlich: Entscheidend waren nicht die Hürden, sondern kreative Lösungen. Dank des starken Netzwerks (u.a. ICJA, KUBI e.V., Triple Win) konnten Anerkennungen, sprachliche Herausforderungen und Organisatorisches fast immer erfolgreich gemeistert werden.
Was bleibt? • Eine gelebte Willkommenskultur • Langfristig besetzte Ausbildungsplätze • Gut integrierte internationale Kolleg*innen • Die Überzeugung und Gewissheit, dass Vielfalt unsere Einrichtungen stärkt
Auch wenn das Projekt nun abgeschlossen ist, wirken die Erfahrungen weiter und fließen dauerhaft in die Arbeit unserer Stelle „Koordination Migration und Ausbildung“ ein. Danke an alle, die diesen Weg mit uns gegangen sind – und an alle, die ihn weiter mitgestalten!
Ein großer Dank geht auch an die Diakonie Hessen für die mehrjährige Förderung des Kooperationsprojekts „Migration als Baustein zur Fachkraftsicherung“.
Projektleiterin Nelli Hakobyan (li.) und Projektleiter Stephan Schröter (mi.) mit den TeilnehmendenDie Projektleiter mit Carmen Blatt, Jacqueline Steinig und Britta Heinemann (Diakonie Hessen)Hannelore Rexroth (Agaplesion Markus Diakonie), Holger Hothum (Innere Mission Frankfurt), Simone Allig (ICJA), Christine Jahn (Agaplesion Markus Diakonie), Stephan Schröter, Nelli Hakobyan, Clarissa Graz (Innere Mission Frankfurt) Felix Neuber (Involas Qualifizierungsbegleitung), Nelli Hakobyan, Begzada Velic (Involas Qualifizierungsbegleitung) und Stephan Schröter