Fünfte Jahreszeit eröffnet

Nun beginnt auch in unseren Einrichtungen die närrische Zeit und es wird gefeiert – und wie. Den Anfang machte die traditionelle Sitzung der Meckerer im Hufeland-Haus. „Frankfurt Helau und Seckbach meck meck“ schmetterte es im ganzen Saal anlässlich der Prunksitzung am 5. Februar ab 18.31 Uhr. Conferencier Detlef Stange steht schon seit über 50 Jahren auf der Bühne im Hufeland-Haus und sorgt für Stimmung. Ein achtjähriges Mädchen gab ihr Tanzdebüt als Funkermariechen und das Frankfurter Prinzenpaar, Seine Tollität Alexander II. und Ihre Lieblichkeit Heike I., begrüßten gleich zu Beginn das begeisterte Publikum. Highlight: Heike kann singen – und tut es auch.

KiJu fit für die Zukunft

Die diesjährige Klausur mit den Leitungen der KiJu war für alle Beteiligten ein guter Tag. Der Tagungsort in der Evangelischen Akademie Nähe Pauls- und Alte Nikolaikirche auf dem Römer passte. Denn: die Arbeit mit und für Kinder und Jugendliche war von Anfang an ein Herzstück der Inneren Mission – auch historisch. Neben den inhaltlichen Themen gab es Zeit für kollegiale Beratung, offenen Austausch und wertvolle Tipps rund um die Weiterentwicklung der drei Einrichtungen Kita Hufeland-Haus, Kinderhaus und Schülertreff am Maintower. Gute Laune, Lachen und kreative Künste rund um den 175-Jahre-Jubiläums-Editions-Schnürsenkel für gemeinsame Weggemeinschaft waren selbstverständlich inbegriffen!

Menschenwürde – Nächstenliebe – Zusammenhalt

Unter dem Motto „Für alle. Mit Herz und Verstand“ rufen die Kirchen vor der anstehenden Bundestagswahl dazu auf, durch aktive Teilnahme an den Wahlen die Demokratie zu stärken. In den Mittelpunkt rücken sie dabei die christlichen und gesellschaftlichen Werte „Menschenwürde“, „Nächstenliebe“ und „Zusammenhalt“. Das leitet auch uns in der Inneren Mission und dafür versuchen wir jeden Tag in unseren Einrichtungen und Diensten einzustehen: Alle Menschen sind zu jedem Zeitpunkt ihres Lebens und in aller Einzigartigkeit mit derselben Würde ausgestattet. Wir brauchen den Blick füreinander und den Mut, sich einander zuzuwenden. Und: wir brauchen Verbundenheit mit anderen.

Material zur Kampagne gibt es hier.

Verstärkung in Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit

Wir freuen uns, dass Renate Knapp und Stefanie Jordan die Innere Mission Frankfurt seit Jahresbeginn im Bereich Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit unterstützen. Beide sind ein eingespieltes Team und bringen viel Erfahrung mit.

Frau Knapp ist einigen Kolleg:innen bereits bekannt. Die leidenschaftliche Um-die-Ecke-Denkerin (Frau Knapp über sich) ist seit vielen Jahren als freiberufliche Strategieberaterin im Bereich Sozialmarketing tätig und war unter anderem Dozentin für Marketing und Kommunikation an der Fundraising Akademie. Sie ist verheiratet, hat zwei erwachsene Patchworkkinder, fünf Enkelkinder und lebt in Langen. In ihrer Freizeit kocht sie gerne, macht Yoga und spielt Klavier.

Frau Jordans Gebiete sind die Kommunikation und die Redaktion. Die detailverliebte Pragmatikerin (Frau Jordan über sich) hat als Freiberuflerin in den letzten fünfzehn Jahren ganz unterschiedliche Projekte entwickelt/koordiniert und als Redakteurin gearbeitet. Frau Jordan ist ein echtes Nordlicht, lebt aber seit gut zwanzig Jahren mit ihrer Familie in Langen. Sie reist gern nach Nordfriesland und nach Südfrankreich und liebt es, sich in (Auto-)Biografien zu vertiefen.

Bunte Party im Schülertreff

Beim Neujahrsfest im Schülertreff am Maintower zog das Team alle Register. Kinder, Eltern und Jugendliche waren begeistert. Ein buntes Programm bot Einblicke in das tägliche Miteinander: ob Teakwondo, Tanz oder Theater – die Kinder zeigten, was in ihnen steckt und was ihnen im Schülertreff alles geboten wird. Außerdem präsentierte sich ein nunmehr komplettes Team, das motiviert und mit Power ins neue Jahr startet. Auch vom neuen Verpflegungskonzept konnten sich die Eltern bei der Gelegenheit überzeugen. Es schmeckt – und das freut alle!

Aufgehübscht

Anlässlich des 175jährigen Jubiläums in 2025 hat sich auch die Geschäftsstelle der Inneren Mission in der Ludolfusstraße in Bockenheim aufgehübscht. Slogan, Logo und ein Link zum Festprogramm sind nun auch für Passantinnen und Passanten an der frequentierten Straßenkreuzung gut sichtbar. Denn auf „Soziale Kompetenz seit 1850“ sind wir stolz und teilen gerne unsere Geschichte, unsere Dienste und unsere Leistungen für das soziale Miteinander in der Stadt Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet.

Starke Themen, frische Impulse, gutes Miteinander – Koordinierungskreis Altenhilfe auf Klausur

Im oft eng getakteten und verantwortungsvollen Arbeitsalltag der Einrichtungsleitungen in der Altenhilfe und Pflege ist die jährliche Klausurtagung eine willkommene und wichtige Durchbrechung. Die beiden Tage im Spessart haben gutgetan: neben strategischen Themen, neuen Impulsen in der Personalentwicklung und einem klaren Bekenntnis zur gelebten Vielfalt in den Einrichtungen blieb Zeit für kollegialen Austausch und gegenseitige Beratung. Das gute Miteinander wird von allen Beteiligten sehr geschätzt. Mit frischen Ideen, neuer Energie und klaren Vereinbarungen geht`s in den Arbeitsalltag zurück.

Weltweite Ökumene zu Gast

Beim Gottesdienst zur Verabschiedung von Kirchenpräsident Volker Jung und zur Einführung von Kirchenpräsidentin Christiane Tietz in der Lutherkirche in Wiesbaden war die weltweite Ökumene zu Gast.  Vertreterinnen und Vertreter aus Partnerkirchen von vier Kontinenten brachten Farbe in den Gottesdienst und Segenswünsche aus aller Welt. Aktuell findet die Internationale Partnerschaftskonsultation 2025 in Arnoldshain statt. Angesichts globaler Herausforderungen wie Krieg, Ungerechtigkeit und sozialer Ungleichheit sind sowohl die Weltgemeinschaft als auch die Kirchen mit tiefen Spaltungen konfrontiert. Die Konsultation setzt dagegen ein Zeichen der Einheit in Vielfalt und erkundet Wege der Verständigung und des Friedens und des gegenseitigen Verständnisses. Für die ökumenische Delegation stand auch ein Spaziergang durch die Frankfurter Altstadt auf dem Programm – geführt von Pfarrer Dr. Jeffrey Myers. Wer rund um die Frankfurter Paulskirche im Herzen Europas unterwegs ist, kommt an den Wurzeln der Inneren Mission nicht vorbei. Und so freuen wir uns sehr über die Spende des Zentrums Ökumene zugunsten unserer Arbeit! DANKE dafür!

„Prüft alles und das Gute behaltet!“ – KI-Workshop in der Geschäftsstelle

Für die Einrichtungsleitungen aus der Altenhilfe und Pflege, der Kinder- und Jugendhilfe und der Sucht- und Wohnungslosenhilfe, für die Kolleginnen und Kollegen der Zentralen Dienste und für den Vorstand der Inneren Mission war es eine spannende Veranstaltung: Thomas Jung, Referent für Digitalisierung bei der Diakonie Hessen, führte in einem zweistündigen Workshop ein in Chancen und Risiken der KI in der sozial-diakonischen Arbeit. Neben grundsätzlichen Überlegungen zu ethischen Rahmenbedingungen zeigte er anhand praktischer Beispiele vielfachen Nutzen, den KI-gestützte Systeme in tägliche Arbeitsabläufe bringen können. Der Einsatz von KI sollte dabei die menschliche Komponente nicht ersetzen, sondern ergänzen. Er warb für Neugier und Offenheit gegenüber neuen technischen Möglichkeiten und betonte zugleich die Notwendigkeit für verbindliche Richtlinien im Unternehmen.

Herzlichen Glückwunsch zum 90. Geburtstag

Die Innere Mission Frankfurt gratuliert Pfarrer i. R. Hans Gustav Treplin, der am 23. Januar in Bad Homburg seinen 90. Geburtstag feiern konnte. Pfarrer Treplin war von 1977 bis zu seinem Ruhestand sogenannter „Vereinsgeistlicher“ des Evangelischen Vereins für Innere Mission Frankfurt und hat den Verein 25 Jahre lang maßgeblich geprägt und weiterentwickelt.  Der Austausch beim Geburtstagsbesuch zwischen dem Vorvorvorgänger und der Nachnachnachfolgerin war ebenso spannend wie herzlich. Die beiden nutzten die Gelegenheit zum intensiven Gespräch gerade auch vor dem Hintergrund des Jubiläumsjahres der Inneren Mission. Stoff gab es reichlich: Es war Hans Gustav Treplin, der als historisch interessierter Mensch und gut vernetzter Diakoniker die Festschriften zum 140. und zum 150. Geburtstags verfasste. Kenntnisreich und gewinnend kann er aus der Geschichte erzählen und Zusammenhänge herstellen, die auch in Zukunft unverzichtbar sind – auch gesellschaftlich! DANKE für den wertvollen Austausch und das klare Bekenntnis zu Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe!

Wähl Liebe! – Demo auf dem Römerberg

Als Mitglied der Sozialpolitischen Offensive unterstützt die Innere Mission Frankfurt die Kundgebung im Vorfeld zur Bundestagswahl auf dem Römerberg. Initiiert von der CSD-Bewegung hat sich ein breites Bündnis zusammengefunden, das gemeinsam zur Kundgebung aufruft. In dem gemeinsamen Aufruf heißt es: Am 15. Februar 2025 um 5 vor 12 Uhr versammeln wir uns auf dem Römerberg in Frankfurt zu einer bundesweiten Aktion anlässlich der Bundestagswahl. 🌈 Unter dem Motto „Wähl Liebe“ setzen wir ein Zeichen gegen Hass, Rechtsextremismus und Ausgrenzung. Die gesellschaftliche Lage und die anstehenden Bundestagswahlen machen es wichtiger denn je, für Zusammenhalt, Weltoffenheit und Liebe einzustehen. Wir rufen alle dazu auf, Teil dieser Bewegung zu sein und gemeinsam ein Schutzschild für unsere Demokratie zu bilden.

Zur Pressemeldung geht`s hier.

Unter einem guten Stern ins neue Jahr gestartet – Neujahrsfeier der Stiftung Waldmühle

Inzwischen ist es schon Tradition, dass die Kolleginnen und Kollegen der Stiftung Waldmühle mit einem gemeinsamen Neujahrsempfang ins neue Jahr starten. „Zeit, danke zu sagen, für das, was war, damit das, was werden wird, unter einem guten Stern beginnt“ – so stand es auf der Einladung. Geschäftsführerin Kerstin Weinhold bedankte sich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stiftung, die in den Einrichtungen der Sucht- und Wohnungslosenhilfe unter oft herausfordernden Bedingungen mit großem Engagement und auch mit viel Herzblut dabei sind. Neue Kolleginnen und Kollegen wurden begrüßt, Dienstjubiläen gefeiert und die Gemeinschaft und das Zusammengehörigkeitsgefühl für die gemeinsame „Mission“ gefördert. Auch im zurück liegenden Jahr ist es gelungen, den in der Hessischen Hilfelandschaft einzigartigen starken Verbund von Reha, Wohnen, Beratung und Beschäftigung innerhalb der Stiftung Waldmühle noch stärker zu vernetzen. Dazu tragen alle bei – egal an welchem Standort.

Neue Gesichter der Inneren Mission – Leitung im Personalwesen

Seit Anfang Januar ist sie da: Andrea Bernitz als neue Leitung im Personalwesen. Wir freuen uns, eine ebenso erfahrene wie engagierte neue Kollegin für diese zentrale Aufgabe gewinnen zu können. Frau Bernitz bringt über zwanzig Jahre Berufserfahrung aus verschiedenen Positionen mit (Personalsachbearbeiterin, Personalreferentin mit Schwerpunkt Arbeitsrecht, Teamleiterin in der Personalbetreuung) und kennt ihr Handwerk von der Pike auf. Nun freut sie sich auf ihren neuen Wirkungskreis in der Inneren Mission Frankfurt. Sie ist Mutter von zwei inzwischen erwachsenen Kindern (18 und 21 Jahre) und liebt Städtereisen, Museumsbesuche und Strandurlaube. Und: ihre Lieblingsfarben passen zu unserem corporate design …, ein schöner Zufall!

DANKE an Markus Kneisel

„Singet dem HERRN ein neues Lied“ war das Motto der Überraschungsfeier für Markus Kneisel im Hufeland-Haus. Seit nunmehr 43 Jahren ist er für die Innere Mission Frankfurt tätig, zuletzt bis Ende 2024 als Leiter des Personalwesens. Mit dem neuen Jahr wechselt er seine Rolle und steigt als „neuer“ Mitarbeiter und „Silberlocke“ in der Geschäftsstelle im Bereich Controlling ein. Seine Nachfolge als neue Leiterin des Personalwesens tritt Andrea Bernitz an. Zum Übergang war es uns ein Anliegen DANKE zu sagen.

Vom Bademeister im Hufeland- Haus zum Meisterbarde der Inneren Mission Frankfurt – so lautet die kurze Zusammenfassung des bewegten und bewegenden Berufslebens von Markus Kneisel. Seine Lieder zu allen erdenklichen Übergängen, Festen und Feiern waren und sind legendär. Da durfte zum Überraschungsfest natürlich auch ein neues Lied auf den alten Meister nicht fehlen.

Auf Wicherns Spuren ins neue Jahr

Nur ein paar Gehminuten vom Hufeland-Haus entfernt liegt die Wichernstraße. Selbstverständlich wurde hier gestoppt beim Neujahrsspaziergang ins Jubiläumsjahr. Denn: auch die Innere Mission Frankfurt geht auf Johann Hinrich Wichern zurück. „Die Liebe gehört mir wie der Glaube“ – so seine zupackenden Worte auf dem Kirchentag in Wittenberg 1848. Viele Bürgerinnen und Bürger auch in Frankfurt haben sich in den Jahren danach davon inspirieren lassen: Reden und Handeln gehören zusammen! Es braucht Menschen, die Notleidenden helfen und aus Nächstenliebe handeln. Damals – und heute auch. Wir freuen uns auf ein abwechslungsreiches und spannendes Jubiläumsjahr und auf viele Menschen, die den damals begonnenen Weg mit gehen oder neu entdecken.