Frauenpower im Cross-Mentoring-Programm

Zum zweiten Mal starteten die beiden evangelischen Kirchen EKHN und EKKW und die Diakonie Hessen ein gemeinsames Cross-Mentoring-Programm. Ziel ist es, Frauen für Führung zu stärken und zu ermutigen und sie auf dem Weg in mehr Führungsverantwortung zu unterstützen. Nach zwei ersten Treffen, in denen sich zunächst die Mentorinnen und die Mentees getrennt voneinander auf das gemeinsame Projekt eingestimmt haben, trafen bei der Auftaktveranstaltung im Dominikanerkloster in Frankfurt erstmals alle gemeinsam live und in Farbe aufeinander. Schnell war klar, dass sich die Weggemeinschaft für alle lohnen wird.  Nach zwei spannenden Vorträgen zum Thema „Leitung und Leitungsstile“ wurde in Workshops intensiv weitergearbeitet, diskutiert und natürlich „genetzwerkt“. Es ging um Haltung, um Vorbilder, um Führungsstile und Führungsverhalten. Das Tandem von Mentorin Clarissa Graz und Mentee Daniela Lenz von der Diakonie Bethanien freut sich schon sehr auf den Austausch. Es hat gematcht.

Mehr zum Programm „Frauen fördern Führung“ (F hoch drei) der Diakonie hier.

Pilgern zwischen Bankentürmen und Bordellen

Nach einer Einführung in die Arbeit unserer Beratungsstelle TAMARA im Zentrum für Frauen am Alfred-Brehm-Platz ging es gemeinsam mit der erfahrenen Sozialarbeiterin Petra Weigand und Pfarrer Dr. Jeffrey Myers mitten rein ins Frankfurter Bahnhofsviertel. Die beiden zeigten nicht nur die Not vor Ort, sondern beleuchteten auch Mitmenschlichkeit und Hoffnung im Engagement mit Prostituierten. Selten hatten wir für eine unserer Touren so eine lange Warteliste. Deswegen wiederholen wir diesen außergewöhnlichen Spaziergang ganz bestimmt. Denn: unsere Beratungsstelle TAMARA ist uns wichtig und die Arbeit erst recht. Genau hier wird deutlich, worum es uns geht in unserer diakonischen Arbeit: um Vertrauen, Menschlichkeit und Begegnung auf Augenhöhe. Zu den nächsten Pilgerangeboten im Jubiläumsjahr geht es hier.

Früh übt sich – Kinderkonferenz im Kinderhaus

Mitbestimmung, Entscheidungsfindung und Demokratie wollen gelernt sein. Deshalb gibt es im Hort unseres Kinderhauses regelmäßig Kinderkonferenzen. Eigentlich war das Hauptthema „ausgewogenes Mittagessen“, denn aktuell wollen die meisten am liebsten immer Nudeln mit Tomatensoße. Doch dann wurde es – passend zu den Wahlen der Erwachsenen – plötzlich politisch, und die Kinder haben eigene Parteien gegründet. CDU heißt hier: Chancen der Unter-10-Jährigen und es geht um mehr Kinderrechte, bei der MSS-Partei geht es um „Mehr Spaß und mehr Süßigkeiten“. Auch am Start die EMG – für „Esst mehr Gemüse“. Nun wird gewählt – und am Ende werden Kompromisse gefunden werden. Es bleibt spannend.

Verstärkung im Gebäudemanagement

Seit Januar 2025 ist Christine Rüsch bei der Inneren Mission an Bord. Nach neun Jahren auf Seiten der Planung hat sie nun zur Bauherrenvertretung gewechselt. Vorher hat sie in einem Architekturbüro gearbeitet und ist bei uns jetzt Teil des Teams Gebäudemanagement. Wir freuen uns sehr über die kompetente Verstärkung! Denn: die Qualität unserer sozialen Arbeit hängt ganz maßgeblich an der Qualität der Gebäudesubstanz. Außerdem haben wir einige Bauprojekte in der Pipeline, die uns in den nächsten Jahren sehr beschäftigen werden. Frau Rüsch ist strukturiertes Arbeiten wichtig. „Ich mache mir vor jedem Projekt immer erst einmal einen Plan und eine Übersicht. Und brauche meine To-Do-Listen“, sagt sie über sich. Das können wir gut gebrauchen.

Demo auf dem Römerberg

Der Blick vom der Alten Nikolaikirche über den Römer war ebenso beeindruckend wie ermutigend: zigtausende Menschen, darunter auch etliche Kolleginnen und Kollegen der Inneren Mission und der Diakonie in Frankfurt, sind am 15. Februar auf dem Römerberg zusammengekommen, um für eine starke Demokratie hierzulande zu demonstrieren. Die Innere Mission gehörte über die Sozialpolitische Offensive in Frankfurt zu den Mitunterstützern des Aufrufs: Wähl Liebe! Denn wenn es um Mitmenschlichkeit, Nächstenliebe und Zusammenhalt geht, sind wir dabei.

Mach Dich Stark Für Pflege! – Online Petition geht weiter

Gemeinsam mit vielen anderen Verbänden hat die Diakonie Deutschland die Petition „Mach Dich Stark Für Pflege!“ initiiert. Es liegen bereits über 56.000 Unterschriften vor – lassen Sie uns gemeinsam weitere Unterstützer finden!

Denn auch wir fordern:

  1. Pflegende Angehörige absichern:

Pflegende Angehörige müssen wirtschaftlich, auch im Rentenalter, besser abgesichert werden.

  • Pflegebedürftige und ihre Angehörigen unterstützen:

Der Zugang zu Leistungen der Pflegeversicherung muss übersichtlicher und einfacher werden.

  • Finanzierung sichern:

Alle Menschen müssen sich gute Pflege leisten und dafür berechenbare Eigenvorsorge treffen können.

Hier geht`s zur Abstimmung. Jede Unterschrift zählt!

Fünfte Jahreszeit eröffnet

Nun beginnt auch in unseren Einrichtungen die närrische Zeit und es wird gefeiert – und wie. Den Anfang machte die traditionelle Sitzung der Meckerer im Hufeland-Haus. „Frankfurt Helau und Seckbach meck meck“ schmetterte es im ganzen Saal anlässlich der Prunksitzung am 5. Februar ab 18.31 Uhr. Conferencier Detlef Stange steht schon seit über 50 Jahren auf der Bühne im Hufeland-Haus und sorgt für Stimmung. Ein achtjähriges Mädchen gab ihr Tanzdebüt als Funkermariechen und das Frankfurter Prinzenpaar, Seine Tollität Alexander II. und Ihre Lieblichkeit Heike I., begrüßten gleich zu Beginn das begeisterte Publikum. Highlight: Heike kann singen – und tut es auch.

KiJu fit für die Zukunft

Die diesjährige Klausur mit den Leitungen der KiJu war für alle Beteiligten ein guter Tag. Der Tagungsort in der Evangelischen Akademie Nähe Pauls- und Alte Nikolaikirche auf dem Römer passte. Denn: die Arbeit mit und für Kinder und Jugendliche war von Anfang an ein Herzstück der Inneren Mission – auch historisch. Neben den inhaltlichen Themen gab es Zeit für kollegiale Beratung, offenen Austausch und wertvolle Tipps rund um die Weiterentwicklung der drei Einrichtungen Kita Hufeland-Haus, Kinderhaus und Schülertreff am Maintower. Gute Laune, Lachen und kreative Künste rund um den 175-Jahre-Jubiläums-Editions-Schnürsenkel für gemeinsame Weggemeinschaft waren selbstverständlich inbegriffen!

Menschenwürde – Nächstenliebe – Zusammenhalt

Unter dem Motto „Für alle. Mit Herz und Verstand“ rufen die Kirchen vor der anstehenden Bundestagswahl dazu auf, durch aktive Teilnahme an den Wahlen die Demokratie zu stärken. In den Mittelpunkt rücken sie dabei die christlichen und gesellschaftlichen Werte „Menschenwürde“, „Nächstenliebe“ und „Zusammenhalt“. Das leitet auch uns in der Inneren Mission und dafür versuchen wir jeden Tag in unseren Einrichtungen und Diensten einzustehen: Alle Menschen sind zu jedem Zeitpunkt ihres Lebens und in aller Einzigartigkeit mit derselben Würde ausgestattet. Wir brauchen den Blick füreinander und den Mut, sich einander zuzuwenden. Und: wir brauchen Verbundenheit mit anderen.

Material zur Kampagne gibt es hier.

Verstärkung in Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit

Wir freuen uns, dass Renate Knapp und Stefanie Jordan die Innere Mission Frankfurt seit Jahresbeginn im Bereich Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit unterstützen. Beide sind ein eingespieltes Team und bringen viel Erfahrung mit.

Frau Knapp ist einigen Kolleg:innen bereits bekannt. Die leidenschaftliche Um-die-Ecke-Denkerin (Frau Knapp über sich) ist seit vielen Jahren als freiberufliche Strategieberaterin im Bereich Sozialmarketing tätig und war unter anderem Dozentin für Marketing und Kommunikation an der Fundraising Akademie. Sie ist verheiratet, hat zwei erwachsene Patchworkkinder, fünf Enkelkinder und lebt in Langen. In ihrer Freizeit kocht sie gerne, macht Yoga und spielt Klavier.

Frau Jordans Gebiete sind die Kommunikation und die Redaktion. Die detailverliebte Pragmatikerin (Frau Jordan über sich) hat als Freiberuflerin in den letzten fünfzehn Jahren ganz unterschiedliche Projekte entwickelt/koordiniert und als Redakteurin gearbeitet. Frau Jordan ist ein echtes Nordlicht, lebt aber seit gut zwanzig Jahren mit ihrer Familie in Langen. Sie reist gern nach Nordfriesland und nach Südfrankreich und liebt es, sich in (Auto-)Biografien zu vertiefen.

Bunte Party im Schülertreff

Beim Neujahrsfest im Schülertreff am Maintower zog das Team alle Register. Kinder, Eltern und Jugendliche waren begeistert. Ein buntes Programm bot Einblicke in das tägliche Miteinander: ob Teakwondo, Tanz oder Theater – die Kinder zeigten, was in ihnen steckt und was ihnen im Schülertreff alles geboten wird. Außerdem präsentierte sich ein nunmehr komplettes Team, das motiviert und mit Power ins neue Jahr startet. Auch vom neuen Verpflegungskonzept konnten sich die Eltern bei der Gelegenheit überzeugen. Es schmeckt – und das freut alle!

Aufgehübscht

Anlässlich des 175jährigen Jubiläums in 2025 hat sich auch die Geschäftsstelle der Inneren Mission in der Ludolfusstraße in Bockenheim aufgehübscht. Slogan, Logo und ein Link zum Festprogramm sind nun auch für Passantinnen und Passanten an der frequentierten Straßenkreuzung gut sichtbar. Denn auf „Soziale Kompetenz seit 1850“ sind wir stolz und teilen gerne unsere Geschichte, unsere Dienste und unsere Leistungen für das soziale Miteinander in der Stadt Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet.

Starke Themen, frische Impulse, gutes Miteinander – Koordinierungskreis Altenhilfe auf Klausur

Im oft eng getakteten und verantwortungsvollen Arbeitsalltag der Einrichtungsleitungen in der Altenhilfe und Pflege ist die jährliche Klausurtagung eine willkommene und wichtige Durchbrechung. Die beiden Tage im Spessart haben gutgetan: neben strategischen Themen, neuen Impulsen in der Personalentwicklung und einem klaren Bekenntnis zur gelebten Vielfalt in den Einrichtungen blieb Zeit für kollegialen Austausch und gegenseitige Beratung. Das gute Miteinander wird von allen Beteiligten sehr geschätzt. Mit frischen Ideen, neuer Energie und klaren Vereinbarungen geht`s in den Arbeitsalltag zurück.

Weltweite Ökumene zu Gast

Beim Gottesdienst zur Verabschiedung von Kirchenpräsident Volker Jung und zur Einführung von Kirchenpräsidentin Christiane Tietz in der Lutherkirche in Wiesbaden war die weltweite Ökumene zu Gast.  Vertreterinnen und Vertreter aus Partnerkirchen von vier Kontinenten brachten Farbe in den Gottesdienst und Segenswünsche aus aller Welt. Aktuell findet die Internationale Partnerschaftskonsultation 2025 in Arnoldshain statt. Angesichts globaler Herausforderungen wie Krieg, Ungerechtigkeit und sozialer Ungleichheit sind sowohl die Weltgemeinschaft als auch die Kirchen mit tiefen Spaltungen konfrontiert. Die Konsultation setzt dagegen ein Zeichen der Einheit in Vielfalt und erkundet Wege der Verständigung und des Friedens und des gegenseitigen Verständnisses. Für die ökumenische Delegation stand auch ein Spaziergang durch die Frankfurter Altstadt auf dem Programm – geführt von Pfarrer Dr. Jeffrey Myers. Wer rund um die Frankfurter Paulskirche im Herzen Europas unterwegs ist, kommt an den Wurzeln der Inneren Mission nicht vorbei. Und so freuen wir uns sehr über die Spende des Zentrums Ökumene zugunsten unserer Arbeit! DANKE dafür!

„Prüft alles und das Gute behaltet!“ – KI-Workshop in der Geschäftsstelle

Für die Einrichtungsleitungen aus der Altenhilfe und Pflege, der Kinder- und Jugendhilfe und der Sucht- und Wohnungslosenhilfe, für die Kolleginnen und Kollegen der Zentralen Dienste und für den Vorstand der Inneren Mission war es eine spannende Veranstaltung: Thomas Jung, Referent für Digitalisierung bei der Diakonie Hessen, führte in einem zweistündigen Workshop ein in Chancen und Risiken der KI in der sozial-diakonischen Arbeit. Neben grundsätzlichen Überlegungen zu ethischen Rahmenbedingungen zeigte er anhand praktischer Beispiele vielfachen Nutzen, den KI-gestützte Systeme in tägliche Arbeitsabläufe bringen können. Der Einsatz von KI sollte dabei die menschliche Komponente nicht ersetzen, sondern ergänzen. Er warb für Neugier und Offenheit gegenüber neuen technischen Möglichkeiten und betonte zugleich die Notwendigkeit für verbindliche Richtlinien im Unternehmen.