Ein wunder-voller Tag auf den Spuren der Heiligen Elisabeth

„Seht, ich habe es doch gesagt, wir sollen die Menschen froh machen!“ – Dieses ermutigende Wort von Elisabeth von Thüringen eröffnete den gemeinsamen Pilgertag „Brot und Rosen“. Sie war eine Königstochter, doch ihr Herz gehörte den Armen. Aus ihrem Glauben heraus versuchte sie, ganz konkret Gottes- und Nächstenliebe zu leben. Davon erzählt auch das Rosenwunder. Eines Tages ging Elisabeth mit einem Korb, den sie mit einem Tuch überdeckte, gefüllt mit Lebensmitteln, von der Burg hinunter ins Dorf. Ihr Gatte Ludwig, der es nicht gerne sah, dass Elisabeth persönlich zu armen und verkommenen Leuten ging, fragte sie daraufhin kritisch nach dem Inhalt des Korbes. „Rosen, mein Herr“, antwortete sie. „Es sind Rosen.“ Misstrauisch sah Ludwig in den Korb und fand statt der Brote unter dem Tuch tatsächlich duftende Rosen. Von diesem Tag an ließ Landgraf Ludwig seine Frau schalten und walten, wie ihr liebendes Herz es ihr eingab. Und die Menschen bekamen Brot – und Rosen…

Mehr zu unseren Pilgertouren finden Sie hier. In der nächsten Tour am 30. April geht es um die Geschichte der Inneren Mission in der Frankfurter Altstadt.

Verwaltung von KONTAKT in neuem Quartier

Seit Jahrzehnten hat unser ambulanter Pflegedienst KONTAKT seinen Sitz auf der Bergerstraße in Bornheim. Die Verwaltung und die Sozialarbeiter der „Offenen Hilfen“ arbeiten in separaten Räumen. Für die stand nun nach Jahren ein Umzug an. KONTAKT fand schöne Räume, mitten im Nordend in der Egenolffstraße – Ecke Rotlindstraße. Die Lage ist für alle optimal, denn eine ganze Reihe von KONTAKT-Klientinnen und Klienten wohnt in der Nähe. Wir wünschen gutes Ankommen im neuen Quartier.

Wonach wir hungern – Passionszeit im Nellinistift

Klima, Kriege, Populismus und Spaltung der Gesellschaft: Die zahlreichen Krisen und Veränderungen, die wir weltweit erleben, verstärken und überlagern sich gegenseitig. In ihrer Wucht und Gleichzeitigkeit überfordern sie viele Menschen. Was bleibt, wenn die großen Entwürfe zerbröseln? Welcher Grund trägt uns? Die Bewohnerinnen und Bewohner im Nellinistift haben sich mit dem Thema der Fastenaktion 2025 von Misereor auseinandergesetzt: Auf die Würde. Fertig. Los! In einem Kreativworkshop haben sie ihr eigenes Hungertuch gefertigt. Es zeigt, wonach Menschen – überall auf der Welt – ihr Leben lang hungern. Ausgestellt ist das Gemeinschaftswerk während der Passionszeit im Foyer im Nellinistift.

Emotionale Abschlussfeier

Die letzten Wochen im BiZeP standen für Kurs A 22/25 ganz im Zeichen der Prüfungen. Bis wenige Minuten vor der Abschlussfeier wurden Daumen gedrückt, Freudentränen geweint, Taschentücher verteilt, Enttäuschungen durchlitten, Weggefährtinnen und Weggefährten getröstet oder Luftsprünge gemacht. Die Abschlussfeier mit Gottesdienst, Film, Dankesreden, Musik und Tanz und anschließendem Empfang war voller emotionaler Momente für alle Beteiligten. Wir gratulieren den frisch examinierten Pflegefachmännern und Pflegefachfrauen! Wir sind stolz auf alle, die sich für den Beruf und die damit verbundene anspruchsvolle Ausbildung entscheiden. Und wir danken dem Team vom BiZeP für die tolle Arbeit – Jahrgang für Jahrgang.

„Selig sind, die Frieden stiften“ – Bibelfreizeit in Salmünster

In Kooperation mit der Evangelischen Lydia-Gemeinde bietet die Innere Mission Frankfurt für interessierte Ehrenamtliche regelmäßig „Tage der Stille“ an.  Unser Seelsorger aus dem Nellinistift und dem Elisabeth-Maas-Haus, Werner Gutmann, leitet das Angebot. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind die Einkehrtage immer eine stärkende und ermutigende Erfahrung für Leib und Seele. Die zurückliegende Bibelfreizeit in Salmünster zur Bergpredigt passte in die Passionszeit und zu Fragen und Sorgen, die uns in diesen Tagen auf der Suche nach Frieden bewegen.

Infos zum nächsten „Tag der Stille“ am 10. Mai im Martin-Niemöller-Haus in Arnoldshain gibt es hier.

Auf die Rädchen, fertig, los!

Die Kids aus der Kita Hufeland-Haus sind begeistert! Dank der Förderung durch die Anna-Luise-Hildebrand-Stiftung in Höhe von 3000,- Euro konnte der Fuhrpark erweitert werden. Auf den insgesamt 13 neuen Fahrzeugen lässt sich super flitzen. Jetzt kann der Frühling kommen, wenn es heißt: raus an die frische Luft und los geht`s. Wir bedanken uns herzlich für die finanzielle Unterstützung bei der Stiftung und wünschen viel Spaß beim Bewegen, Sausen und Aufeinander-Rücksichtnehmen im Verkehr.

„Wunderbar geschaffen“ – Weltgebetstag im Hufeland-Haus

In über 120 Ländern auf der ganzen Welt gestalten und organisieren Frauen immer am ersten Freitag im März den Weltgebetstag. Es ist eine ganz besondere Tradition, an diesem Tag mit Frauen aus der weltweiten Ökumene solidarisch verbunden zu sein und zu wissen, dass dieser Gottesdienst einmal um die Welt geht. Überall sollen Mädchen und Frauen in Frieden, Gerechtigkeit und Würde leben können – und alt werden. Dieses Jahr stand der Weltgebetstag unter dem Motto „wunderbar geschaffen!“. Die Liturgie kam von den Cookinseln mitten im Südpazifik.

Wir freuen uns, dass die Weltgebetstagstradition im Hufeland-Haus gelebt wird. Und wir freuen uns auch, dass die Vorbereitung gemeinsam mit Frauen aus den benachbarten Kirchengemeinden läuft und dann alle zusammen in der Kapelle feiern.

Beachvolleyball bald wieder möglich

Mit den Erträgen aus dem Jahresspendenprojekt 2024 „spielend clean werden“ kann die Innere Mission Frankfurt dabei helfen, ein Herzensanliegen der Stiftung Waldmühle umzusetzen. Dank vieler Spenderinnen und Spender steht die Starthilfe für ein neues Beachvolleyballfeld auf dem weiträumigen Außengelände des Therapiezentrums. Bereits am 3. März war Spatenstich. Nach sechs Tagen baggern ist der Aushub nun erledigt und der neue Sand kann kommen. Tatkräftig unterstützt werden die Arbeiten vor Ort durch das Arbeits- und Beschäftigungsprojekt Multiflex. Wir freuen uns sehr über die sichtbaren Fortschritte und danken allen, die das Projekt ermöglicht haben. Denn: für die Klientinnen und Klienten des Therapiezentrums Waldmühle und von Haus Burgwald wird das eine tolle Sache, sich beim Beachvolleyball auszupowern und zusammen Spaß zu haben.

Frühlingsbrunch fürs Ehrenamt

Das Ehrenamt ist für unsere Arbeit kostbar. Wir sind dankbar, dass Menschen ihre Zeit und ihre Begabungen für andere einbringen und sich in unseren Häusern und Einrichtungen freiwillig engagieren. Für die Ehrenamtlichen aus dem Nellinistift gab es deshalb eine Einladung zum gemeinsamen Brunch. In schöner Tischgemeinschaft haben 25 Ehrenamtliche berichtet, was sie konkret tun: sie lesen vor, spielen Bingo, begleiten Bewohnerinnen und Bewohnern in den Garten, schenken Zeit, unterstützen im Sozialdienst oder helfen bei besonderen Aktionen mit. Und auch die Meerschweinchen im Nellinistift wollen versorgt werden. Alle sagen: wir geben was, aber wir bekommen auch was zurück. Beim Ehrenamtstreffen zuallererst ein herzliches DANKE!

Wer sich in den Einrichtungen der Inneren Mission ehrenamtlich engagieren möchte, findet auf den Homepages die passenden Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner.

#anpilgern 2025 zum Warmlaufen

Zum dritten Mal laden verschiedene hessische Pilgerorganisationen am Samstag, 22. März, zu einer Art „Stern-Pilgern“ in und um Frankfurt ein. Etliche Pilgergruppen werden sich ab ca. 10 Uhr von verschiedenen Startpunkten um Frankfurt herum auf den Weg machen. Bestimmt sind auch wieder viele Freundinnen und Freunde der Inneren Mission dabei. Details zu den Startpunkten und Uhrzeiten aller Pilgerwanderungen am 22. März finden sich auf der Webseite der Hessischen St. Jakobusgesellschaft. Die Teilnahme ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Nicht zu vergessen die herzliche Einladung, mal wieder in unserem Angebot für 2025 zu schmökern und eine passende Tour auszuwählen.

Weil`s gut tut – Physio für die Beschäftigten von KONTAKT

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres ambulanten Pflegedienstes Kontakt freuen sich. Dank einer großzügigen Spende eines Angehörigen für ausgezeichnete Pflege und Betreuung, die ausdrücklich den Mitarbeitenden zugutekommen soll, gibt es jetzt ein stärkendes Angebot für zwischendurch. Den Mitarbeitenden stehen ab März jede Woche fünf Behandlungstermine durch eine erfahrene Physiotherapeutin zur freien Verfügung. Die ersten Reaktionen sind rundum positiv! Denn es tut einfach gut, mitten im Arbeitsalltag eine Unterbrechung zu haben, etwas für sich zu tun, gesunde Bewegungen zu üben und sich dabei auch ein bisschen verwöhnen zu lassen.

Große Fortschritte am Bau in Meerholz

Der Erweiterungsbau „Haus im Park“ in den Pflegeeinrichtungen Schloss Meerholz geht mit großen Schritten voran und liegt voll im Zeitplan. Der Anbau wird 15 neue Zimmer für Bewohnerinnen und Bewohner des derzeitigen Bereichs „Gräfin Thekla“ sowie eine Küche, ein Dienstzimmer und neun Nebenräume bieten. Über einen großen Eckbalkon hat man einen wunderschönen Blick in den herrlichen Schlosspark.

Im nächsten Bauabschnitt geht es dann an die Erhöhung des „Altbaus“ um ein weiteres Geschoss. Diese neue Etage soll ab dem kommenden Jahr zwei Wohngruppen zu je elf Personen beherbergen. Zu jedem Wohnbereich gehört eine große Küche, die jederzeit zugänglich ist. Und jedes der insgesamt 37 neuen Einzelzimmer erhält ein eigenes Bad.

Frauenpower im Cross-Mentoring-Programm

Zum zweiten Mal starteten die beiden evangelischen Kirchen EKHN und EKKW und die Diakonie Hessen ein gemeinsames Cross-Mentoring-Programm. Ziel ist es, Frauen für Führung zu stärken und zu ermutigen und sie auf dem Weg in mehr Führungsverantwortung zu unterstützen. Nach zwei ersten Treffen, in denen sich zunächst die Mentorinnen und die Mentees getrennt voneinander auf das gemeinsame Projekt eingestimmt haben, trafen bei der Auftaktveranstaltung im Dominikanerkloster in Frankfurt erstmals alle gemeinsam live und in Farbe aufeinander. Schnell war klar, dass sich die Weggemeinschaft für alle lohnen wird.  Nach zwei spannenden Vorträgen zum Thema „Leitung und Leitungsstile“ wurde in Workshops intensiv weitergearbeitet, diskutiert und natürlich „genetzwerkt“. Es ging um Haltung, um Vorbilder, um Führungsstile und Führungsverhalten. Das Tandem von Mentorin Clarissa Graz und Mentee Daniela Lenz von der Diakonie Bethanien freut sich schon sehr auf den Austausch. Es hat gematcht.

Mehr zum Programm „Frauen fördern Führung“ (F hoch drei) der Diakonie hier.

Pilgern zwischen Bankentürmen und Bordellen

Nach einer Einführung in die Arbeit unserer Beratungsstelle TAMARA im Zentrum für Frauen am Alfred-Brehm-Platz ging es gemeinsam mit der erfahrenen Sozialarbeiterin Petra Weigand und Pfarrer Dr. Jeffrey Myers mitten rein ins Frankfurter Bahnhofsviertel. Die beiden zeigten nicht nur die Not vor Ort, sondern beleuchteten auch Mitmenschlichkeit und Hoffnung im Engagement mit Prostituierten. Selten hatten wir für eine unserer Touren so eine lange Warteliste. Deswegen wiederholen wir diesen außergewöhnlichen Spaziergang ganz bestimmt. Denn: unsere Beratungsstelle TAMARA ist uns wichtig und die Arbeit erst recht. Genau hier wird deutlich, worum es uns geht in unserer diakonischen Arbeit: um Vertrauen, Menschlichkeit und Begegnung auf Augenhöhe. Zu den nächsten Pilgerangeboten im Jubiläumsjahr geht es hier.

Früh übt sich – Kinderkonferenz im Kinderhaus

Mitbestimmung, Entscheidungsfindung und Demokratie wollen gelernt sein. Deshalb gibt es im Hort unseres Kinderhauses regelmäßig Kinderkonferenzen. Eigentlich war das Hauptthema „ausgewogenes Mittagessen“, denn aktuell wollen die meisten am liebsten immer Nudeln mit Tomatensoße. Doch dann wurde es – passend zu den Wahlen der Erwachsenen – plötzlich politisch, und die Kinder haben eigene Parteien gegründet. CDU heißt hier: Chancen der Unter-10-Jährigen und es geht um mehr Kinderrechte, bei der MSS-Partei geht es um „Mehr Spaß und mehr Süßigkeiten“. Auch am Start die EMG – für „Esst mehr Gemüse“. Nun wird gewählt – und am Ende werden Kompromisse gefunden werden. Es bleibt spannend.