Pilgertour am 19. Juli: Auf den Spuren von Franz von Assisi und Einhard

Zwei bedeutende Persönlichkeiten des Mittelalters, Franz von Assisi und Einhard, der berühmte Gelehrte und Ratgeber Karls des Großen, begegnen sich auf besondere Weise im Odenwald.

Gemeinsam pilgern wir auf dem Meditationsweg zum Sonnengesang des Franziskus, vorbei an der Einhardquelle bis nach Rehbach und über den Einhard-Weg zurück zur Basilika. Unterwegs laden geistliche Impulse, meditative Stationen und Pausen zum Innehalten ein.

Es sind noch Plätze frei.

Start ist am Sonntag, 19. Juli 2026 um10:30 Uhr an der Einhard-Basilika, Schlossstraße 17, Michelstadt-Steinbach.
Strecke: ca. 10 km (hügeliges Gelände), Dauer: ca. 5 Stunden. Bei großer Hitze wird die Route entsprechend angepasst.
Zum Abschluss ist eine gemeinsame Einkehr in der historischen Altstadt von Michelstadt geplant.

Begleitet wird die Pilgertour von Hans Jürgen Basteck (Pfarrer für Ökumene und Mission) und Birgit Ruoff (Religionspädagogin und geistliche Begleiterin).

Die Leitung organisiert eine Gruppenkarte für den Eintritt zum historischen Gelände. Parkplätze sind vorhanden, auch eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist gut möglich.

Zur Anmeldung: pilgern@innere-mission-ffm.de

Mit Feuer und Hammer – Schmiede-Workshops bei Multiflex

Im Arbeits- und Beschäftigungsprojekt Multiflex der Stiftung Waldmühle fliegen regelmäßig die Funken: Dank der Förderung der Neele-Stiftung, des Engagements von Multiflex-Leiter Helo Hering und der Unterstützung von Schmiedemeister Joachim Harbut können die Teilnehmenden das Schmiedehandwerk kennenlernen.

Viele arbeiten zum ersten Mal mit glühendem Stahl. Joachim Harbut zeigt die Grundlagen und begleitet die Teilnehmenden Schritt für Schritt bei ihren ersten Werkstücken. Dabei geht es nicht darum, auf Anhieb alles richtig zu machen. Viel wichtiger ist die Erfahrung, sich auf etwas Neues einzulassen und zu erleben, was aus einer Idee mit den eigenen Händen entstehen kann.

Schmieden verlangt Konzentration, Geduld und Ausdauer. Wer am Amboss steht, merkt schnell, dass jeder Hammerschlag etwas verändert. Genau diese Erfahrung ist für die Teilnehmenden besonders wertvoll. Menschen, die nach einer Suchterkrankung oder in einer psychischen Krise ihr Leben neu ordnen, erleben hier ganz unmittelbar: Ich kann etwas schaffen. Die ersten Workshops haben gezeigt, wie gut das Angebot angenommen wird. Dazu hat auch die ruhige und geduldige Art von Joachim Harbut beigetragen. Nach den intensiven Stunden am Schmiedefeuer wurde gemeinsam gegrillt – ein schöner Abschluss für Tage, an denen nicht nur Werkstücke entstanden sind, sondern oft auch neues Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

KONTAKT: 25 Jahre „Würde im Alter“

In der aktuellen Ausgabe von Stadt Frankfurt im Blick steht im Rahmen einer Porträtreihe zum Frankfurter Programm „Würde im Alter“ unser ambulanter Alten- und Krankenpflegedienst KONTAKT im Mittelpunkt. Darüber freuen wir uns sehr.

„Würde im Alter“ begleitet ältere Menschen, die in schwierigen Lebenssituationen Unterstützung brauchen. Ziel ist es, ihnen ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen – auch dann, wenn Pflege, Beratung oder soziale Begleitung notwendig werden.

KONTAKT unterstützt seit über 40 Jahren ältere und pflegebedürftige Menschen im eigenen Zuhause, seit 25 Jahren als Teilnehmer des Programms „Würde im Alter“.

Von der Idee zum Lieblingsort. Das neue Bistro im Schloss Meerholz ist eröffnet

Gemeinsam schneiden Gelnhausens Bürgermeister Christian Litzinger, Clarissa Graz (Innere Mission Frankfurt), Mareike Meister (BWMK) und Andrea Behrens (Pflegeeinrichtungen Schloss Meerholz) eine Himbeertorte an.

Manche Projekte beginnen mit einer Idee. Dieses begann mit einem Traum.

Vor einigen Jahren entstand in einer Zukunftswerkstatt der Wunsch nach einem Café im Schloss Meerholz. Ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen können und an dem Menschen mit und ohne Behinderung selbstverständlich Seite an Seite arbeiten. Jetzt ist dieser Traum Wirklichkeit geworden. Oder, wie es bei der Eröffnung so schön hieß: Hier waren viele Traumtäter am Werk.

Gemeinsam mit dem BWMK haben die Pflegeeinrichtungen Schloss Meerholz unter dem Dach der Marke Lili Catering ein Bistro eröffnet. Wer auf einen Kaffee oder zum Mittagessen vorbeikommt, erlebt Inklusion und Teilhabe nicht als Konzept. Sondern ganz selbstverständlich.

Ein solches Projekt gelingt nur, wenn viele Menschen an einem Strang ziehen. Ein herzliches Dankeschön an alle, die ihre Ideen eingebracht, gemeinsam manche Hürden genommen und diesen Ort möglich gemacht haben.

Jetzt freuen wir uns auf viele Gäste, gute Gespräche, leckere Speisen und Getränke und darauf, dass das Bistro mit Leben gefüllt wird.

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag, jeweils von 9 bis 17 Uhr
Das Café bietet 22 Sitzplätze im Innenbereich. In den Sommermonaten wird zusätzlich der malerische Innenhof des Schlosses genutzt. Neben Frühstück, kleinen Speisen, Kaffee und Kuchen werden Produkte aus dem BWMK angeboten, z.B. Porzellantassen mit Kunstmotiven, frische Bio-Eier, Gebäck sowie die speziell kreierte, handgeröstete „Schlossmischung“.

(c) BWMK

Neuer Garten im Elisabeth-Maas-Haus eröffnet

von links: Clarissa Graz (theologische Vorständin Innere Mission Frankfurt), Sven Malsy (Stadtverordnetenvorsteher), Slavica Kobas (Einrichtungsleitung Elisabeth-Maas-Haus), Dr. Gabriele Plaut (Vorsitzende Freundeskreis Evangelischer Frauenverein Offenbach), Alexander Neumann (Vantage Data Centers) und André Steigerwald

Bei strahlendem Sommerwetter hat das Elisabeth-Maas-Haus in Offenbach seinen neu gestalteten Garten offiziell eröffnet. Rund 100 Gäste feierten gemeinsam, darunter Bewohnerinnen und Bewohner, Angehörige, Mitarbeitende, Vertreter*innen des Freundeskreises des Evangelischen Frauenvereins Offenbach und der Inneren Mission Frankfurt sowie weitere Unterstützerinnen und Unterstützer des Projekts.

Der Garten wurde speziell auf die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner ausgerichtet. Rund zwei Drittel von ihnen leben mit einer demenziellen Erkrankung. Die Wege, Blumenbeete und Sitzgelegenheiten bieten ihnen zahlreiche Möglichkeiten, Zeit im Freien zu verbringen.

„Der Garten ist für unsere Bewohnerinnen und Bewohner ein Stück Lebensqualität. Hier können sie allein oder in Gemeinschaft die Natur erleben und Erinnerungen wachrufen“, sagte Einrichtungsleiterin Slavica Kobas.

Beim Eröffnungsfest sorgte die Band Fräulein J. und die Tournedos mit bekannten Hits für Stimmung. Bewegend war die Rückmeldung einer Angehörigen, deren Onkel viele der Lieder sofort erkannte und begeistert mitsang.

Die Neugestaltung wurde ermöglicht durch die Unterstützung zahlreicher Förderinnen und Förderer. Einen wichtigen Beitrag leistete die Benefizaktion „Schlemmen für den guten Zweck“ von André Steigerwald im Frühjahr 2024. Dabei kamen 5.500 Euro zusammen, die von der Albert und Barbara von Metzler-Stiftung verdoppelt wurden. Auch das benachbarte Vantage Data Center beteiligte sich an den Kosten. Darüber hinaus bedachte die ehemalige Bewohnerin Elfriede Jung das Elisabeth-Maas-Haus in ihrem Nachlass. Zu ihrem Gedenken wird bald ein Brunnen den neu gestalteten Garten zieren.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern und bei allen, die bei der Garteneröffnung dabei waren!

Gesund mit Musik

Bei unserem letzten Klassik-Kaffee im Hufeland-Haus konnten die Bewohner*innen
Beethovens Violinkonzert mit Julia Fischer und dem Budapest Festival Orchestra in einem Livestream erleben. Möglich machte dies die Förderpartnerschaft mit dem Projekt „Gesund mit Musik“ des Internationalen Musikfestivals „Kissinger Sommer“.

Besonders gefreut haben wir uns über den Besuch der FAZ-Journalistin Valentina Arnaldi und des Fotografen Ben Kilb, die den Nachmittag begleiteten und mit unseren Bewohner*innen ins Gespräch kamen.

Inzwischen ist ein wunderbarer Artikel über dieses besondere Erlebnis erschienen. Wir danken allen Beteiligten – insbesondere unserer Musiktherapeutin Katja Gieselmann-Klose – für ihr Engagement und die wertvolle Arbeit, die zeigt, wie viel Musik für Lebensfreude und Gemeinschaft bewirken kann.

„Ihr seid das Salz der Erde.“

Bei idealem Pilgerwetter – blauer Himmel, Wolken, Wind und angenehmen Temperaturen, Blüten – machten sich 19 Pilger*innen auf den Weg entlang des Salzwegs in Bad Nauheim. Unter dem Leitwort „Ihr seid das Salz der Erde“ (Mt 5,13) wurde der Tag zu einer besonderen Mischung aus Naturerlebnis, Gemeinschaft und spiritueller Reflexion.

Das „weiße Gold“ hat die Region über Jahrhunderte geprägt und ist bis heute in Landschaft und Kultur spürbar. Unsere Route führte unter anderem an den beeindruckenden Gradierwerken vorbei, durch den Goldsteinpark und zum Schwalheimer Rad. Neben interessanten geschichtlichen Einblicken blieb Raum für persönliche Gespräche, stille Momente und geistliche Impulse.

Das biblische Bild vom Salz begleitete uns durch den Tag: Salz steht für Würze, Kraft und Bedeutung. Wenn wir dieses Bild auf uns selbst übertragen, wird deutlich: Jeder Mensch ist wertvoll und kann auf seine Weise wirken. Doch Salz entfaltet seine Kraft erst, wenn es sich verbindet – etwa mit einer Suppe. So stellte sich uns die Frage: Wo möchte ich „Salz der Erde“ sein? Wo will ich mich einbringen und Wirkung entfalten?

Und auch eine augenzwinkernde Frage blieb im Raum: Wie kommt das Salz eigentlich aus dem Salzstreuer?

Ein inspirierender Tag, der bei vielen noch lange nachklingt. (Britta Laubvogel)

Mit der nächsten Pilgertour begeben wir uns auf die Spuren von Franz von Assisi und Einhard und pilgern ökumenisch durch den Odenwald.
Weitere Informationen und zur Anmeldung unter https://www.innere-mission-ffm.de/angebote/pilgern.

Fotos: Rosi Landersheim und Britta Laubvogel

Mit Herz und Muskelkraft

Alle drei Wochen bringt die Rikscha des Freiwilligenzentrums Offenbach frischen Wind ins Elisabeth-Maas-Haus. Ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer besuchen unsere Einrichtung und ermöglichen Bewohner*innen, auf Wunsch auch gemeinsam mit ihren Angehörigen, besondere Ausfahrten an der frischen Luft.

Die Fahrten schaffen wertvolle Momente: Erinnerungen werden geweckt, Gespräche entstehen und die Umgebung kann aus einer ganz neuen Perspektive erlebt werden. Vor allem aber schenken sie Zeit, Begegnung und Lebensfreude.

Ein herzliches Dankeschön an die engagierten Ehrenamtlichen des Freiwilligenzentrums Offenbach für dieses wunderbare Angebot!

Vortrag zum Thema Bestattungsvorsorge

Bestattungsvorsorge? Kein leichtes Thema – aber eines, zu dem es viele Fragen gibt.

Wie kann man für den Ernstfall vorsorgen? Was kommt auf Angehörige zu? Und welche Möglichkeiten gibt es überhaupt?

Der ambulante Pflegedienst KONTAKT und das Hufeland-Haus laden in Kooperation mit der Städtischen Pietät Frankfurt zu einem Vortrag ein, informieren und beantworten Fragen.

Wo? Cafeteria im Hufeland-Haus
Wann? 18. Juni, 17:00 Uhr
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich

Im Rahmen des Projekts „Pflegeheim – Mitten im Leben“. Dieses Projekt wird gefördert aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege.

Die Innere Mission Frankfurt beim JP Morgan-Firmenlauf

Mit sagenhaften 81 Kolleg*innen sind wir bei der diesjährigen JP Morgan Corporate Challenge in Frankfurt an den Start gegangen. Mit viel Teamgeist, guter Laune und sportlichem Ehrgeiz haben wir uns gemeinsam auf den Weg gemacht und die besondere Atmosphäre dieses Events genossen.

In diesem Jahr stand unser Lauf unter dem Motto „Wir laufen für alle mit #mecfs“, sichtbar auf den violetten Buttons, mit denen wir ein Zeichen der Solidarität gesetzt haben.

Mit diesem Gedanken sind wir gelaufen: für Menschen, die an ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom) erkrankt sind. Für Menschen, die jeden Tag darum kämpfen, sprechen, sitzen, stehen oder sich länger unterhalten zu können. Für Menschen, die sich ein Stück Normalität und Teilhabe am Leben zurückwünschen.

Während es für die Teilnehmenden am JP Morgan-Firmenlauf um Spaß und gute Zeiten geht, kämpfen Betroffene Tag für Tag um Kraft, Gesundheit und Lebensqualität. Mit unseren Buttons und unserem Motto wollen wir zeigen: Ihr seid nicht vergessen. In Gedanken nehmen wir euch mit auf jede Strecke und über jede Ziellinie.

Nach dem Lauf ging es für uns in unserer Geschäftsstelle, ganz in der Nähe des Zieleinlaufs, weiter. Gemeinsam haben wir gefeiert, gegessen, angestoßen und auf das zurückgeblickt, was wir erreicht haben. Dabei wurde einmal mehr deutlich, was uns als Team ausmacht: Zusammenhalt, Einsatzbereitschaft und Nächstenliebe. Nicht nur im Berufsalltag, sondern auch darüber hinaus.

Besonders freut uns, dass die JP Morgan Corporate Challenge nicht nur Menschen in Bewegung bringt, sondern auch Gutes bewirkt: Ein Teil der Startgelder unterstützt die Laureus Sport for Good Foundation und die Deutsche Behindertensportjugend.

81 Teilnehmende und ein starkes Zeichen der Solidarität: Wir sind stolz auf unser Team und danken allen Kolleg*innen, die diesen besonderen Tag möglich gemacht haben.

Heilsame Stille

Einen besonderen Tag voller Ruhe, Begegnung und neuer Erfahrungen erlebten Bewohner*innen und Mitarbeitende des Nellinistifts, des Elisabeth-Maas-Hauses und des Hufeland-Hauses beim „Tag der Stille“ im Martin-Niemöller-Haus.

Unter dem Thema „Heilsame Stille“ näherten wir uns mit Andacht, Meditationen und einem Impulsreferat der Frage, welche Bedeutung Stille in unserem oft von Terminen und Veranstaltungen geprägten Alltag haben kann.

Dabei wurde deutlich: Stille vor Gott ist alles andere als Langeweile. Beim Gebet oder einer Meditation, beim Nachsinnen über Texte und Bilder, begleitet von Musik oder achtsamen Gehübungen, kommen wir zur Ruhe und nehmen Gottes Gegenwart bewusst wahr.

Die Teilnehmenden lernten verschiedene Formen der Meditation kennen und konnten in angenehmer Atmosphäre wertvolle Impulse für ihren Alltag mitnehmen. Das Fazit des Tages war eindeutig: Ein solcher Tag der Stille soll auch im nächsten Jahr wieder stattfinden.

Fronleichnam im Elisabeth-Maas-Haus

An Fronleichnam kamen die umliegenden katholischen Kirchengemeinden zu einer gemeinsamen Prozession zusammen. Traditionell endet diese im Garten des Elisabeth-Maas-Hauses.

Die Bewohner*innen waren herzlich eingeladen, an den Feierlichkeiten teilzunehmen. Trotz des regnerischen Wetters fanden sich ein paar Bewohner*innen im Garten ein, einige verfolgten das Geschehen von ihren Balkonen aus.

Wir freuen uns, dass unser Garten auch in diesem Jahr wieder Teil dieser schönen Tradition und ein Ort der Begegnung für die Gemeinde sein durfte.

Danke, Schwester Heidi!

Heidi Steinmetz, im Hintergrund Oberbürgermeister Mike Josef. Foto: Rolf Oeser

„Mensch, lerne tanzen, sonst wissen die Engel im Himmel nichts mit dir anzufangen.“

Mit diesem Zitat eröffnete unsere Theologische Vorständin Clarissa Graz ihr Grußwort für die Entpflichtung und Verabschiedung von Oberin Heidi Steinmetz oder, wie sie lieber genannt werden möchte, Schwester Heidi und ihrer Mitschwestern Christine, Ursula, Gisela, Ulrike und Marlene. Und wer Schwester Heidi kennt, weiß: Die Engel werden keine Schwierigkeiten haben.

Anlässlich ihres Abschieds sagen wir Danke. Danke für das, was die Frankfurter Diakonissen über Generationen hinweg für Menschen in unserer Stadt bewegt haben. Danke für ihren Mut, neue Wege zu gehen. Danke für ihre Bereitschaft, dort anzupacken, wo Hilfe gebraucht wird. Und danke für die vielen Geschichten, Begegnungen und Spuren, die bis heute sichtbar sind und bleiben werden.

Die Verbindung zwischen den Frankfurter Diakonissen und der Inneren Mission Frankfurt reicht weit zurück. Das Nellinistift wird heute von der Inneren Mission Frankfurt weitergeführt, das Kinderhaus haben wir bereits vor längerer Zeit übernommen. Vor allem aber verbindet uns etwas, das aktueller ist denn je: der Wunsch, Gemeinschaft zu ermöglichen und Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen zu begleiten.

Das geschieht jeden Tag aufs Neue: wenn Kinder neugierig Fragen stellen, wenn ältere Menschen gemeinsam feiern und lachen, wenn Menschen im Gästehaus ankommen, wenn Nachbarn ins Gespräch kommen oder wenn jemand einfach merkt: Hier bin ich willkommen!

Deshalb blicken wir nicht nur dankbar zurück, sondern auch zuversichtlich nach vorn. Vieles von dem, was die Frankfurter Diakonissen aufgebaut haben, lebt weiter: in den Häusern, in den Angeboten und vor allem in den Menschen.

Liebe Schwester Heidi, liebe Schwestern: Danke für alles, was Sie eingebracht, gestaltet und angestoßen haben! Wir wünschen Ihnen für die kommende Zeit viele schöne Begegnungen, gute Gespräche, fröhliche Momente – und natürlich immer wieder Gelegenheit zum Tanzen.

Lesen Sie hier den Beitrag des efo-Magazins zum Abschied von Schwester Heidi.

Hähnchen vom Grill im Elisabeth-Maas-Haus

Am Pfingstsamstag kam bei bestem Wetter der Efendi-Grill ins Elisabeth-Maas-Haus. Zum Mittagessen im Freien gab es an diesem Tag Hähnchen mit Pommes und Krautsalat.

Die Bewohner*innen freuen sich auf diesen Tag schon lange im Voraus und haben das gemeinsame Essen sehr genossen.

Soziale Politik ist kein Kostenfaktor

Menschen, die Hilfe und Pflege brauchen, dürfen nicht die Leidtragenden politischer Sparmaßnahmen werden.

Deshalb unterstützen der Kaiserswerther Verband und seine Mitgliedseinrichtungen die bundesweite Postkartenaktion der Diakonie Stiftung Salem. Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für Solidarität, Menschlichkeit und einen starken Sozialstaat.

Auch die Innere Mission Frankfurt beteiligt sich an der Aktion – mit 500 Postkarten als sichtbares Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt und soziale Verantwortung.

Denn soziale Arbeit ist kein Kostenfaktor. Sie ist unverzichtbar für unsere Gesellschaft.