Projektabschluss „Migration als Baustein zur Fachkraftsicherung“

Nach vier erfolgreichen Jahren endet das von der Diakonie Hessen geförderte Kooperationsprojekt „Migration als Baustein zur Fachkraftsicherung“. Gemeinsam mit sieben diakonischen Partnern haben wir seit 2022 internationale Pflegekräfte, Auszubildende und Freiwillige gewonnen und erfolgreich in unseren Einrichtungen begleitet.

Bei der Abschlussveranstaltung am 3. Dezember kamen die Projektbeteiligten noch einmal zusammen. In ihrer herzlichen Begrüßungsrede stellten die Projektleiter Nelli Hakobyan und Stephan Schröter die anwesenden Teilnehmenden vor und berichteten von den ganz persönlichen Wegen, die sie nach Frankfurt geführt haben. Dabei wurde deutlich: Entscheidend waren nicht die Hürden, sondern kreative Lösungen. Dank des starken Netzwerks (u.a. ICJA, KUBI e.V., Triple Win) konnten Anerkennungen, sprachliche Herausforderungen und Organisatorisches fast immer erfolgreich gemeistert werden.

Was bleibt?
• Eine gelebte Willkommenskultur
• Langfristig besetzte Ausbildungsplätze
• Gut integrierte internationale Kolleg*innen
• Die Überzeugung und Gewissheit, dass Vielfalt unsere Einrichtungen stärkt

Auch wenn das Projekt nun abgeschlossen ist, wirken die Erfahrungen weiter und fließen dauerhaft in die Arbeit unserer Stelle „Koordination Migration und Ausbildung“ ein.
Danke an alle, die diesen Weg mit uns gegangen sind – und an alle, die ihn weiter mitgestalten!

Projektleiterin Nelli Hakobyan (li.) und Projektleiter Stephan Schröter (mi.) mit den Teilnehmenden
Die Projektleiter mit Carmen Blatt, Jacqueline Steinig und Britta Heinemann (Diakonie Hessen)
Hannelore Rexroth (Agaplesion Markus Diakonie), Holger Hothum (Innere Mission Frankfurt), Simone Allig (ICJA), Christine Jahn (Agaplesion Markus Diakonie), Stephan Schröter, Nelli Hakobyan, Clarissa Graz (Innere Mission Frankfurt)
Felix Neuber (Involas Qualifizierungsbegleitung), Nelli Hakobyan, Begzada Velic (Involas Qualifizierungsbegleitung) und Stephan Schröter

Disco für alle – mitten im Hufeland-Haus!

Mehrmals im Jahr wird die Caféteria im Hufeland-Haus zum barrierefreien Dancefloor. Entstanden als Angebot für die Junge Pflege, ist der Disco-Abend längst ein Ort, an dem alle zusammenkommen: Bewohner*innen, Rollstuhlfahrer*innen, Menschen mit Beeinträchtigungen und unsere Gäste aus der Lebenshilfe.

DJ Olaf Stange legt mit viel Herz, Energie und echter Leidenschaft Disco-Klassiker auf, großen Dank dafür! Da Olaf selbst mit Parkinson lebt, weiß er, wie wichtig Orte der Teilhabe und Freude sind. Das spürt man – und genau deshalb berührt und begeistert dieser Abend so viele Menschen. Über Olaf wurde neulich sogar der Hessische Rundfunk auf uns aufmerksam und hat diesen tollen Beitrag für die Sendung Maintower bei uns gedreht (Klick auf den Link).

Ein großes Dankeschön geht auch an unser Pflegeteam für die engagierte Mithilfe, fürs Mobilisieren unserer Bewohner*innen, fürs Dabeisein, Unterstützen und Mitgestalten sowie an die Betreuungskolleg*innen fürs Zubereiten von Knabberzeug und Cocktails, fürs Mittanzen, Lächeln, Unterstützen und für die Hilfe beim Abbau!

Der Disco-Abend ist Teil unseres Projekts „Pflegeheim – Mitten im Leben“, gefördert aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege. Danke für die Unterstützung!

Pilgern macht durstig

Unser Jubiläum „175 Jahre Innere Mission“ zieht weiter Kreise… Wie zum Beispiel in der Pilgerecke der Alten Nikolaikirche am Römerberg, wo durstige Pilgermenschen, Weihnachtsmarktbesucher*innen und Tourist*innen unseren köstlichen Apfelsaft aus Bio-Äpfeln von den Streuobstwiesen am Therapiezentrum Waldmühle und am Haus Burgwald in Mühltal probieren können.

Wohl bekomm’s!

Zum 1. Advent

Der Adventskranz hat für uns eine ganz besondere Bedeutung, denn er wurde von Johann Hinrich Wichern erfunden – dem Begründer der Inneren Mission. Er unterhielt seit 1833 in Hamburg das Rauhe Haus, eine Anstalt „zur Rettung verwahrloster und schwer erziehbarer Kinder“. Bis heute existiert das Rauhe Haus als diakonisches Unternehmen mit vielen Einrichtungen, Wohngruppen und Stadtteilbüros in Hamburg und Schleswig-Holstein.

Ursprünglich war der Adventskranz eine Art Adventskalender, der den Kindern die Bedeutung der Adventszeit näherbringen und das Warten auf Heiligabend verschönern sollte. Er bestand zunächst aus einem Wagenrad und wurde erst später mit Tannengrün geschmückt. Statt der vier Kerzen, die wir heute auf den Adventskranz stellen, bestand das Original aus vier großen weißen Kerzen für die Adventssonntage und kleinen roten Kerzen für die Werktage.

Auch in unseren Häusern werden im Gedenken an diese Tradition und an unseren Gründer Adventskränze gebunden, verziert und aufgestellt.

Wir wünschen allen einen frohen und besinnlichen 1. Advent!

© Hans-Georg Vorndran / fundus-medien.de

Jubiläumsfeier-Film

Der kreative Kopf hinter unserem Image-Film – Filmwerker Dr. Helge Weichmann – hatte beim Festakt noch etwas Besonderes im Gepäck. Unsere Gäste konnten ihn am 22. November „in action“ mit seiner Filmkamera erleben.

Jetzt ist es soweit: Wir präsentieren stolz den Jubiläumsfeier-Film!
Ein herzliches Dankeschön an Dr. Weichmann für seinen großartigen Einsatz und die gelungene Umsetzung!

Adventsmarkt im Hufeland-Haus

Am Nikolaus-Tag findet der diesjährige Adventsmarkt im Hufeland-Haus statt. Auch diese Veranstaltung ist Teil unseres Projekts Pflegeheim – Mitten im Leben und lädt ein zu Begegnung, Austausch und einem schönen Miteinander.

Der Adventsmarkt findet statt am:

Samstag, 6. Dezember 2025 von 14 bis 17 Uhr, vor dem Haupteingang und im Erdgeschoss des Hufeland-Hauses

Sie erwartet ein vielfältiges, liebevoll gestaltetes Angebot:
Handgefertigtes aus unserer Holzwerkstatt, Selbstgebasteltes, kleine Mitbringsel, Heiß- und Kaltgetränke, Waffeln, Kartoffelpuffer und Wurst vom Grill.

Eröffnet wird unser Adventsmarkt um 14 Uhr mit dem Seckbacher Adventskalendertürchen, musikalisch begleitet von der Bläserklasse der Helmholtzschule – ein Moment, auf den wir uns besonders freuen.

Das Projekt Pflegeheim – Mitten im Leben wird gefördert aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege. Wir sagen danke!

Gemeinsam erinnern, Abschied nehmen und hoffen

Abschiednehmen gehört in unseren Alten- und Pflegeeinrichtungen dazu, so wie der Tod zum Leben gehört. Deswegen feiern wir in allen unseren Häusern am Ende des Kirchenjahres Gottesdienste und Gedenkfeiern, in denen wir an die Verstorbenen aus dem vergangenen Jahr erinnern. Werner Gutmann, Seelsorger im Elisabeth-Maas-Haus und im Nellinistift, feiert diese Gottesdienste ganz bewusst für und mit den Pflegekräften und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Sozialdienst. Denn in der Pflege und Betreuung werden enge Beziehungen aufgebaut – und es tut den Kolleginnen und Kollegen gut, sich dafür Zeit zu nehmen, auch Abschied und Traurigkeit miteinander zu teilen. Der Raum des Gedenkens und der Hoffnung wurde dankbar angenommen, offen für alle Konfessionen und Religionen.

Einstimmung in den Advent im Hufeland-Haus

Mit dem Beginn der Adventszeit verändert sich auch im Hufeland-Haus die Atmosphäre – es wird ein wenig besinnlicher, ein wenig stiller. Im Rahmen unseres Projekts Pflegeheim – Mitten im Leben möchten wir gemeinsam den Advent einläuten:

Am 1. Advent laden wir Sie herzlich zu unserer Veranstaltung „Einstimmung in den Advent“ mit Armin Hauser ein. Vielleicht kennen Sie ihn bereits – er ist seit über 30 Jahren als Sprecher und Schauspieler tätig und bekannt aus vielen Fernseh- und Rundfunkproduktionen sowie aus zahlreichen Hörbüchern. Mit seiner warmen Erzählstimme nimmt er uns mit in Geschichten rund um die Vorweihnachtszeit.

Am Sonntag, 30. November, um 15 Uhr Uhr in der Caféteria des Hufeland-Hauses. Der Eintritt ist frei.

Das Projekt Pflegeheim – Mitten im Leben wird gefördert aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege. Wir sagen danke!

Auf weitere 175 Jahre!

Mit einem Dankgottesdienst in der Alten Nikolaikirche und einem anschließenden Festakt in der Evangelischen Akademie haben wir am 22. November unseren 175. Geburtstag gefeiert.

Unter dem Motto #175JahreNächstenliebe war es eine Jubiläumsfeier voller Begegnungen, Dankbarkeit und Rückblick auf eine bewegte Geschichte.

Wir bedanken uns

💜 bei Frau Prof. Dr. Christiane Tietz, Kirchenpräsidentin der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, für die Festpredigt,

💜 bei Frankfurts Sozialdezernentin Elke Voitl, Staatssekretärin Katrin Hechler und Dr. Kathrin Lang von der Diakonie Hessen für die Grußworte,

💜 beim Team der Evangelischen Akademie für die Unterstützung und dafür, dass wir bei Euch feiern durften,

💜 bei Benjamin Schenk für die schönen Fotos sowie bei Helge Weichmann für den tollen Imagefilm (dazu mehr in einem der folgenden Beiträge),

💜 beim Festausschuss und bei den Mitarbeitenden und Freund*innen der Inneren Mission Frankfurt.

Sie alle haben dafür gesorgt, dass es eine wunderschöne und (denk-)würdige Jubiläumsfeier war!

Abschied von Bernd Noll

Am 17. November haben wir in den Pflegeeinrichtungen Schloss Meerholz den langjährigen Leiter des Technischen Dienstes, Bernd Noll, in den Ruhestand verabschiedet.

Über 30 Jahre war er im Schloss tätig: Er kennt jeden Winkel, jede Kammer, jede Schraube, jeden Nagel, jedes Heizungsrohr und jeden Baum im großen Schlosspark. Mit Geschick, einem klaren Blick fürs Nötige und Machbare, Pragmatismus und viel Sachverstand hat er über Jahrzehnte die Geschicke im Schloss geprägt. Er fand immer eine Lösung und war oft genug rund um die Uhr für „sein“ Schloss erreichbar.

Viele Weggefährtinnen und Weggefährten sind zum Abschied gekommen, würdigten das Engagement von Bernd Noll und dankten neben seiner fachlichen Stärke auch für seine Menschlichkeit. Von den Kolleginnen und Kollegen gab es einen Baum mit guten Wünschen. Dieser wird – so Bernd Noll – im Schlossgarten seinen Platz finden.

Bald ist die Festschrift da

Am 22. November feiert die Innere Mission Frankfurt ihren 175. Geburtstag mit einem Festakt. Pünktlich dazu wird die Festschrift „Bei den Menschen“ erscheinen. Wir können es kaum erwarten, sie in den Händen zu halten und Ihnen zu zeigen!

Hier ein paar Eindrücke aus der Druckerei. Unter https://www.innere-mission-ffm.de erfahren Sie mehr zum Inhalt und zur Bestellmöglichkeit.

Marmor und Moos erzählen Geschichte(n)

Die November-Pilgertour hat uns auf den Frankfurter Hauptfriedhof geführt. Dort hat Pfarrer und Pilgerbegleiter Dr. Jeffrey Myers anhand von Grabdenkmalen aus der Geschichte der medizinischen Forschung erzählt.

Wir besuchten unter anderem die Gräber von Pauline Schmidt, Heinrich Hoffmann und Alois Alzheimer. Pauline Schmidt war das Paulinchen im „Struwwelpeter“ und Spielgefährtin der Kinder Heinrich Hoffmanns. Sie verstarb mit nur 15 Jahren an Tuberkulose und nicht, wie das Paulinchen im Struwwelpeter, in einem Feuer.

Heinrich Hoffmann, Psychiater, „Struwwelpeter“-Autor und Mitglied im Vorparlament von 1848 setzte eine damals neue medizinische Erkenntnis in die Tat um: Er behandelte psychisch kranke Menschen als Kranke, denen medizinisch geholfen werden konnte. Vorher waren psychisch Kranke als arbeitsscheu, vom Teufel besessen oder als kriminell angesehen und weggesperrt worden.

Der Psychiater Alois Alzheimer legte die Grundlagen der modernen Demenz-Forschung. Gemeinsam mit seinen Kollegen führte er eine neue Behandlungsmethode für Geisteskranke ein, die sie als „non-restraint“ bezeichneten und deren wesentliches Merkmal das Vermeiden von Zwangsjacken, Zwangsfütterungen und anderen Zwangsmitteln war.

Wir bedanken uns bei Herrn Dr. Myers für den anregenden, informativen Rundgang!

Spatenstich für bezahlbaren Wohnraum

Am 6. November haben sich der Bauausschuss und der Vorstand der Inneren Mission Frankfurt, das Architektenteam von Wohnbau+ und die Firma Krieger u. Schramm zu einem feierlichen Spatenstich in der Klauerstraße 7 in Frankfurt-Eschersheim eingefunden: Dort beginnt ein großes Bauprojekt, das bezahlbaren Wohnraum für Mitarbeitende schafft und ein achtgeschossiges Wohngebäude im Bestand energetisch saniert. In der Klauerstraße 7 sind das Betreute Wohnen und die Tagesstrukturierenden Angebote der Stiftung Waldmühle untergebracht.

Als Übergangsquartier für die derzeitigen Mieter*innen wird auf dem Grundstück eine neue Immobilie in Holzbauweise errichtet. Nach Abschluss der Arbeiten werden dort dauerhaft zwölf zusätzliche Wohnungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Inneren Mission Frankfurt zur Verfügung stehen.

Wir wissen: Bezahlbarer Wohnraum ist im Rhein-Main-Gebiet knapp. Deshalb wollen wir handeln und unseren Mitarbeitenden nicht nur gute Arbeitsbedingungen bieten, sondern auch ein Zuhause.

Ein großes Dankeschön an alle, die dieses Projekt möglich machen und an die Stadt Frankfurt sowie das Land Hessen, die uns dabei unterstützen!